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News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

  • 29.11.
    16:36
    Agrar: Brüssel plant Reform der EU-Agrarförderung

    Brüssel (dpa) - Vor dem Hintergrund zahlreicher Bauernpleiten in den vergangenen Jahren tastet sich die EU-Kommission an eine Reform der EU-Agrarförderung heran. Die EU-Staaten sollen bei der Verteilung der milliardenschweren Zuwendungen künftig mehr eigenen Spielraum haben, wie EU-Agrarkommissar Phil Hogan sagte.

    Süddeutsche Zeitung
  • 29.11.
    14:58
    Neue Brokkoli-Linien für ökologischen Gemüsebau entwickelt

    Züchtern des Vereins Kultursaat ist es gelungen, aus verfügbaren Brokkoli-Populationen samenfeste Zuchtlinien für den ökologischen Gemüsebau zu entwickeln. Mindestens eine der neuen Brokkoli-Linien soll in den nächsten zwei bis drei Jahren als neue Sorte angemeldet werden.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 29.11.
    14:52
    Pflanzenschutz im ökologischen Weinbau: Endspurt für Projektskizzen

    Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in der BLE sucht noch bis zum 15. Januar 2018 Interessenten, die Projektskizzen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Gesunderhaltung von Reben im ökologischen Anbau einreichen wollen. Besonders gefragt sind Ideen, wie man Ertragsausfälle durch Rebenperonospora vermeiden kann.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 29.11.
    12:25
    Die Natur kann genauso erfolgreich sein wie gedüngte Monokulturen - Interview zum Jena-Experiment

    Welche Bedeutung haben die biologische Vielfalt und ihr schleichender Verlust für die Funktionen und Leistungen, die Ökosysteme erbringen? Kann der weltweite Artenverlust dazu führen, dass Ökosysteme am Ende schlechter „funktionieren“? Diesen und anderen Fragen gehen seit 15 Jahren über 100 Forschende im Rahmen des Jena-Experiments nach. Die Ergebnisse des Langzeitprojektes bis heute hat Prof. Wolfgang Weisser an der Technischen Universität München in der Zeitschrift „Basic and Applied Ecology“ zusammengefasst. Im NeFo-Interview ordnen er und der neue Projektsprecher Prof. Nico Eisenhauer die Ergebnisse ein.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 29.11.
    10:15
    Warum pflanzt man Bäume auf dem Acker?

    Studierende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) bringen in einem Langzeitforschungs- und Modellprojekt Bäume zurück auf den Acker. Mit der Agroforstfläche im Löwenberger Land (Landkreis Oberhavel in Brandenburg) will das Forscherteam beobachten, wie sich Ackerbau und Forstwirtschaft gegenseitig beeinflussen und ergänzen können. Die HNEE-Experten gehen davon aus, dass es bei der Kombination von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen mit forstlichen Gehölzen zu positiven Effekten z.B. beim Wind- und Erosionsschutz kommt. Am 2./3. Dezember findet die Pflanzaktion statt. Ein Interview mit den Experten Prof. Dr. Tobias Cremer und Dr. Ralf Bloch:

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.11.
    19:32
    Landwirtschaft: Die Neuzulassung von Glyphosat ist richtig

    So absurd es klingen mag: Wer eine für Mensch und Umwelt verträglichere Landwirtschaft will, muss die Entscheidung für den Unkrautvernichter begrüßen.

    Süddeutsche Zeitung
  • 28.11.
    13:39
    Large-scale approach reveals imperfect actor in plant biotechnology

    Wissenschaftler des Whitehead Institute for Biomedical Research haben die molekularen Aktivitäten eines Schlüsselproteins aufgeklärt, mit dem Pflanzen einem herkömmlichen Herbizid standhalten können.

    Forum Grüne Vernunft
  • 28.11.
    13:08
    Sugarcane in Africa

    Die Facts-Serie "Zuckerrohr in Afrika" bespricht die Chancen und Herausforderungen für die Zuckerrohrproduktion in Subsahara-Afrika. Als Einkommens- und Beschäftigungsquelle könnte die auf Zuckerrohr basierende Landwirtschaft eine Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung spielen.

    Forum Grüne Vernunft
  • 28.11.
    10:08
    Wie verhalten sich biobasierte Kunststoffe in etablierten Recyclingsystemen?

    (Hannover, 28.11.2017) Biobasierte Produkte, insbesondere auch als Verpackungsmaterialien, finden sich immer häufiger in den Verkaufsregalen und damit auch immer häufiger im Abfall. Das stellt unsere Recyclingsysteme vor neue Herausforderungen. Viele Abfall-Entsorger befürchten, dass biobasierte Kunststoffe die etablierten Verwertungswege stören. Dazu gibt es allerdings bisher nur wenige fundierte Untersuchungen. Deshalb hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Verbundvorhaben gefördert, das jetzt Empfehlungen für die abfallwirtschaftliche Behandlung von Biokunststoffen vorgelegt hat.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.11.
    09:58
    Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern Weizen

    Pflanzenwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben eine neue Weizenlinie gezüchtet, die eine bessere Qualität als gängige Weizensorten hat. Dafür kreuzten sie zwei Kulturweizen mit einem Wildweizen. Die Körner der neuen Pflanze haben unter anderem einen höheren Proteingehalt, was sie auch für die Industrie interessant macht. Die Wissenschaftler konnten außerdem mehrere Abschnitte im Erbgut der Pflanzen ausfindig machen, die in Verbindung mit den besseren Eigenschaften stehen. Die Studie wurde in der internationalen Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlicht.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.11.
    09:10
    Jena Experiment: Artenverlust zerstört Ökosysteme

    Wie schwer wiegt der globale Artenverlust? Sind Stoffkreisläufe in einem Ökosystem mit wenig Arten verändert? Um dies zu klären, wurde 2002 das „Jena Experiment“ etabliert, eines der größten Biodiversitätsexperimente weltweit. Professor Wolfgang Weisser von der Technischen Universität München (TUM) nennt zwei unerwartete Ergebnisse der Langzeitstudie: Biodiversität beeinflusse knapp die Hälfte der Prozesse im Ökosystem und intensive Grünlandbewirtschaftung erziele keinen höheren Ertrag als eine hohe Biodiversität.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 27.11.
    18:00
    Glyphosat-Kompromiss mit schalem Beigeschmack

    Die heute in Brüssel beschlossene Erneuerung der Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat in der Europäischen Union wird vom Industrieverband Agrar e. V. (IVA) zwar begrüßt, der Wirtschaftsverband zeigte sich über die auf nur fünf Jahre begrenzte Laufzeit allerdings enttäuscht. „Nach den Regeln der EU-Zulassungsverordnung 1107/2009 wäre eine Genehmigung von 15 Jahren angebracht gewesen“, so IVA-Hauptgeschäftsführer Dr. Dietrich Pradt.

    Industrieverband Agrar e.V. (IVA)
  • 27.11.
    17:38
    Maisschädling schlägt Mais mit dessen eigenen Waffen

    Der Maiswurzelbohrer ist auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Warum Versuche, dem Ernteschädling biologisch mit Hilfe von insektenpathogenen Fadenwürmern zu Leibe zu rücken, bisher fehlschlugen, erklärt eine erstaunliche Verteidigungsstrategie, die jetzt ein Team von Forschern der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena entschlüsselt hat: Die Larven des Käfers können Abwehrstoffe, die Maispflanzen über ihre Wurzeln abgeben, in ungiftiger Form speichern, um die Gifte bei Bedarf zu aktivieren und zum Schutz vor ihren eigenen Feinden einzusetzen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 27.11.
    00:24
    EU-Vermittlungsausschuss berät über Glyphosat-Zulassung

    Brüssel (dpa) - Die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat beschäftigt heute erneut die EU-Mitgliedstaaten. In einem Vermittlungsverfahren geht es abermals um die Verlängerung der Lizenz, die Mitte Dezember ausläuft. Gibt es keine Einigung, könnte die EU-Kommission nach eigenem Ermessen entscheiden. Eigentlich wollte die Brüsseler Behörde dies aber vermeiden. Glyphosat wird als Unkrautgift weltweit in großen Mengen in der Landwirtschaft eingesetzt. Einige Wissenschaftler sehen jedoch ein Krebsrisiko.

    Süddeutsche Zeitung
  • 24.11.
    18:06
    Wissenschaftler gegen Trump: Der lange Marsch

    Globaler Klimawandel? Eine Erfindung Chinas! Evolution? Nur eine Theorie von vielen! 2017 gingen Forscher weltweit auf die Straße gegen Donald Trumps Lügen.

    Süddeutsche Zeitung