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News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

  • 03.08.
    20:00
    Prähistorischer Mais betont Wert genetisch diverser Ressourcen

    Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern gelungen ein komplexes Merkmal wie den Blütezeitpunkt von prähistorischem Mais zu bestimmen. Mais, der vor über 2000 Jahren angebaut wurde. Wissenschaftler der Cornell Universität und des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen isolierten und analysierten Mais-DNA aus archäologischen Proben und verglichen sie mit der DNA moderner Mais-Sorten. Die nun in Science veröffentlichten Studienergebnisse zeigen, dass 2000 Jahre Selektion nötig waren, damit Mais auch in nördlichen Klimazonen wachsen konnte. So viel Zeit wird für die Anpassung moderner Mais-Sorten an den Klimawandel nicht zur Verfügung stehen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 03.08.
    14:30
    Lichtverschmutzung bedroht die Bestäubung

    Künstliches Licht stört nachtaktive Insekten beim Bestäuben von Pflanzen und reduziert die Anzahl produzierter Samen und Früchte. Dieser Verlust der nächtlichen Bestäubungsleistung kann auch durch tagaktive Bestäuber nicht kompensiert werden. Pflanzen werden dadurch in ihrer Fortpflanzung beeinträchtigt, wie Ökologinnen und Ökologen der Universität Bern erstmals nachweisen konnten.

    innovations-report
  • 03.08.
    09:05
    Pflanzen bestimmen leicht gemacht

    Senckenberg-Wissenschaftler haben eine Online-Datenbank zur einfacheren Bestimmung von Pflanzen in Deutschland ins Leben gerufen. Das frei zugängliche Portal soll dabei helfen, besonders schwer zu bestimmende Farn- und Blütenpflanzen eindeutig zu erkennen und die Erforschung der Flora voranzutreiben. Ein Artikel zur Datenbank ist kürzlich im Fachjournal „Plant Systematics and Evolution“ erschienen. Direktlink zum Portal: https://webapp.senckenberg.de/bestikri/

    Senckenberg
  • 02.08.
    11:50
    Naturschutz-Bilanz: Positive Entwicklungen bei Schutzgebieten, Wäldern und Flüssen - Handlungsbedarf in der Agrarlandschaft

    Der Einsatz für den Naturschutz zeigt Wirkung, muss aber gerade im Bereich der Agrarlandschaft noch deutlich verstärkt werden. Das geht aus dem zweiten Rechenschaftsbericht zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) hervor.

    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • 02.08.
    00:00
    Künftig Phosphor aus Klärschlamm gewinnen

    Nach drei Jahren Forschung gibt es zwei erfolgreiche Methoden, die zukünftig umweltfreundliche Phosphat-Recyclingprodukte mit deutlicher Düngewirkung für die Landwirtschaft liefern könnten. Je nach Verfahren kann Klärschlamm mit geringem und hohem Gehalt an Schwermetall aufbereitet werden.

    UmweltDialog
  • 01.08.
    17:56
    Berlin: Roggen an der Berliner Mauer geerntet

    Berlin (dpa/bb) - An der Kapelle der Versöhnung auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer ist am Dienstag das Roggenfeld abgeerntet worden. Das Feld liegt mitten im ehemaligen Todesstreifen. Aus dem Korn des rund einen halben Hektar großen Feldes werden später unter anderem Brot und Oblaten für das Abendmahl in der Kapelle gebacken.

    Süddeutsche Zeitung
  • 01.08.
    14:04
    Klimawandel: Das 1,5-Grad-Ziel kann man vergessen

    Zwei aktuelle Studien zeigen: Das ehrgeizige Klimaziel wäre zu erreichen. Daraus wird aber nichts, solange der Mensch auf dem Planeten das Sagen hat.

    Süddeutsche Zeitung
  • 01.08.
    13:00
    Artenzahl – ein falscher Freund? Wissenschaftler wollen Biodiversität besser bewerten

    Wer den Zustand eines Ökosystems nur danach beurteilt, wie sich die Zahl der Arten darin kurzfristig verändert, kann falsche Schlüsse ziehen. Darauf weist eine Untersuchung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg hin. Um in der Praxis Ökosysteme sinnvoll zu bewerten, sollten Experten vielmehr beschreiben, wie sich Arten innerhalb eines Systems austauschen. Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher, indem sie ein mathematisches Modell nutzten und vorhandene Umweltdaten auswerteten. Die Studie ist online im Fachmagazin „Journal of Applied Ecology“ erschienen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 01.08.
    12:26
    Can genetic modification turn annual crops into perennials?

    Mehrjährige Kulturpflanzen haben viele Vorteile. Kann die Gentechnik dabei helfen, einjährige Kulturpflanzen in mehrjährige Arten umzuwandeln?

    Forum Grüne Vernunft
  • 01.08.
    10:47
    Protein-Drink aus Lupinen

    Fraunhofer-Forschende haben auf Basis von Süßlupinen ein proteinreiches Getränk entwickelt, das zugleich säuerlich-erfrischend schmeckt. Die Herstellung des Lupinen-Getränks ist in jeder Brauerei möglich.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 30.07.
    09:07
    Obst in Europa wird knapp

    Die Zahlen sind dramatisch: Bei den Obsternten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Polen und anderen osteuropäischen Ländern ist ein massiver Mengenrückgang gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen.

    Proplanta
  • 29.07.
    10:45
    Klima: Es bleibt womöglich weniger Zeit, um den Klimawandel zu bremsen

    Forscher zeigen, dass die Temperaturen in der Atmosphäre schon viel früher anstiegen als gedacht. Eine beunruhigende Nachricht für den Kampf gegen die Erderwärmung.

    Süddeutsche Zeitung
  • 28.07.
    21:04
    Hauk: Strategie gegen Artensterben noch in diesem Jahr

    Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württemberg soll noch in diesem Jahr eine Strategie gegen das Artensterben bekommen. Das Verschwinden von Tieren und Pflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen solle aufgehalten werden, sagte Landesagrarminister Peter Hauk (CDU) der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag).

    Süddeutsche Zeitung
  • 28.07.
    11:43
    Auf dem Teller: Mammut und viel Rohkost

    Tübingen, den 28.07.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben die Ernährung des anatomisch modernen Menschen untersucht. Sie konnten in ihrer heute im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienenen Studie widerlegen, dass sich der frühe Homo sapiens-Vertreter flexibler ernährte, als die Neandertaler. Auf den Tellern unserer Vorfahren landeten, wie bei den Neandertalern, überwiegend Mammutfleisch und Pflanzen – eine Ernährung mit Fisch konnte nicht nachgewiesen werden. Das internationale Team vermutet daher, dass die Verdrängung der Neandertaler durch eine direkte Konkurrenzsituation erfolgte.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.07.
    09:51
    Blau blühende Gentech-Chrysanthemen

    Japanische Forscher haben erstmals Chrysanthemen gentechnisch so verändert, dass sie blaue Blüten bilden. Bislang hatten Versuche, die natürlicherweise etwa rosa oder rot blühenden Blumen entsprechend zu verändern, lediglich violette Tönungen erzeugt. Auch gingen Experten bislang davon aus, dass es relativ kompliziert sei und zahlreicher modifizierter Gene bedürfe, um Chrysanthemen oder Rosen wirklich blau erblühen zu lassen.

    Proplanta