Biosicherheit

gv-Pappel

Auswirkung der Überexpression von Enzymen der Glutathion-Synthese in Pappeln auf assoziierte Pilze und Bakterien

Koordinator: Prof. Dr. Heinz Rennenberg – Albert-Ludwigs-Universität, Institut für Forstbotanik und Baumphysiologie, Professur für Baumphysiologie

Projektbeschreibung

Gentechnisch veränderte Pappeln können möglicherweise in Zukunft eingesetzt werden, um Schwermetall-belastete Böden zu entgiften.
Das Tripeptid Glutathion spielt in Pflanzenzellen eine wichtige Rolle bei der Stressabwehr und bei der Entgiftung von Schadstoffen und Schwermetallen. Erste Laboruntersuchungen zeigen eine besondere Fähigkeit von Wildtyp-Pappeln zur Anreicherung von Cadmium. Diese Fähigkeit wird durch die erhöhte Bildung von Glutathion weiter verstärkt. Die entscheidende Bedeutung des Glutathions beruht dabei auf der Rolle als Vorläufersubstanz der Phytochelatine, die letztlich das Cadmium binden. Phytochelatine sind kleine Schwermetall-bindende Peptide, die aus dem Grundbaustein Glutathion hergestellt werden. Die Anzahl der verwendeten Glutathion-Einheiten kann zwischen zwei und elf liegen. Pflanzen ohne die Fähigkeit zur Bildung von Phytochelatinen sind Cadmium-empfindlich.
Aber – wie wirkt sich der veränderte Glutathion-Stoffwechsel auf Wachstum und Entwicklung der Pappeln aus? Und – werden die mit den Pappelwurzeln assoziierten Mykorrhizapilze und Bakterienpopulationen durch die genetische Modifikation der Pappeln beeinflusst?

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.biosicherheit.de/projekte/953.auswirk...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Pappel

Projektlaufzeit

01.05.2000 - 31.07.2003

Förderkennzeichen

0312323

Fördersumme

Öffentlich: 311.398,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 311.398,00 €