Biosicherheit

gv-Gerste

Auswirkungen der transgenen Pflanzen auf nützliche pilzliche Mikroorganismen

Koordinator: Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel – Universität Gießen, Institut für Phytopathologie und Angewandte Zoologie

Projektbeschreibung

Zwei gentechnisch veränderte Gerstenlinien wurden hinsichtlich ihres Effekts auf parasitische und nützliche – in Symbiose mit der Pflanze lebende - Pilze untersucht. Eine der Linien bildet eine Chitinase, ein Protein, das die Auflösung der Hyphenwände von pathogenen Pilzen bewirkt. Die andere Linie bildet eine Glukanase, die den Abbau von Glukanen im Gerstenkorn bewirkt. Beise Gerstenlinien zeigen eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber pilzlichen Krankheitserregern. Die Glukanase-Gerste zeigt zusätzlich einen verbesserten Futterwert für die Geflügelaufzucht.

Folgende Fragestellungen wurden bearbeitet:

  • Wie und in welchem Ausmaß werden transgene Pflanzen von schädlichen Pilzen befallen? Wird die Wechselwirkung zwischen Pflanze und nützlichen Pilzen im Freiland beeinflusst? (Projektpartner Universität Gießen)
  • Wie wirkt sich die Bildung der rekombinanten Proteine auf die Expression anderer Gene und auf die Inhaltsstoffe und die Kornqualität aus? (Projektpartner Universität Erlangen)
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.biosicherheit.de/projekte/1009.transg...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Gerste

Projektlaufzeit

01.04.2005 - 31.03.2010

Förderkennzeichen

0313282A

Fördersumme

Öffentlich: 653.621,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 653.621,00 €