Sachsen-Anhalt

Der Naturpark Fläming, nördlich von Dessau, bietet individuelle Führungen für Schulklassen an.

Auch das Naturparkhaus Sankt Andreasberg im Nationalpark Harz bietet spezielle Führungen für Schulen an. Im Harz locken noch andere umweltpädagogische Angebote: Ein Löwenzahn-Entdeckerpfad bei Drei Annen Hohne fasziniert jüngere Kinder, ältere kommen an den Lernorten des Regionalen Umweltzentrums auf ihre Kosten. Mit Luxmeter und Bestimmungskarten erarbeiten sie verschiedene Waldtypen.

In der Ökologiestation Sangerhausen, östlich von Halle, gibt es das Angebot Pilze – Kobolde des Waldes, dort kann man lernen, leckere Pilze von giftigen zu unterscheiden, man kann Fledermäuse und Dachse beobachten und ganztägige Exkursionen unternehmen. Rund um den Fundort der berühmten Himmelsscheibe von Nebra, südwestlich von Halle in Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, gehen Schulklassen im Ziegelrodaer Forst Fragen der Waldökologie auf den Grund.

Die Ökostation Neugattersleben, südlich von Magdeburg,  bietet Projekttage mit Freilanduntersuchungen im Auenwald sowie Kurse zum Thema Bauerngarten und Kompostierung an.

Das Umweltbildungszentrum am Muldestausee in Schlaitz, östlich von Bitterfeld, nimmt Schüler mit auf Exkursionen und zeigt ihnen seine große Sammlung präparierter Tiere. Der Naturpark Dübener Heide bietet Führungen für Schulklassen an.

Der Naturpark Drömling, östlich von Wolfsburg,  hält ein Experimentierzimmer und einen Bauerngarten für Schüler bereit.

Manche Grünen Lernorte haben noch keine eigenen Umweltbildungsangebote entwickelt und eignen sich daher für kreative Entdeckungen auf eigene Faust so wie das Biosphärenreservat Mittelelbe, der Botanische Garten Halle, der Naturpark Unteres Saaletal oder das Gartenreich Dessau-Wörlitz.