C4-Pflanzen

C4-Pflanzen binden CO2 besser als C3-Pflanzen. Sie haben sich an wärmere Regionen mit höherer Lichteinstrahlung, also tropisches und subtropisches Klima angepasst. 

Normalerweise schließen Pflanzen bei hoher Umgebungstemperatur ihre Stomata, um Wasserverluste durch Transpiration in Grenzen zu halten. Dadurch wird allerdings die Aufnahme von CO2 für die Photosynthese erschwert. C4-Pflanzen haben daher einen Mechanismus entwickelt, um selbst geringste Mengen CO2 nutzen zu können.

Im Gegensatz zu C3-Pflanzen besteht das erste Zwischenprodukt der Photosynthese bei C4-Pflanzen – Oxalacetat - aus vier Kohlenstoff-Atomen. Mithilfe des Enzyms PEP-Carboxylase wird CO2 besonders effektiv gebunden.

C4-Pflanzen können bei hoher Lichteinstrahlung und hoher Temperatur in kürzerer Zeit mehr Biomasse aufbauen als C3-Pflanzen. Entsprechend sind C4-Pflanzen vorwiegend an trockenen Standorten zu finden. Vor allem Gräser und Nutzpflanzen, wie Amarant, Hirse, Mais und Zuckerrohr nutzen die C4-Photosynthese.

Siehe auch: C4-Photosynthese, C3-Pflanzen und CAM-Pflanzen, CAM-Photosynthese.

Zum Weiterlesen:

Mehr zum Thema Photosynthese:

#####1#####
Der GENOMXPRESS SCHOLAE bietet aktuelle Forschungsergebnisse aus der Genomforschung und der Biotechnologie in einer im Schulunterricht einsetzbaren Form. Ausgabe 4 widmet sich der modernen Photosynthese-Forschung und der Rolle von Big Data in der Pflanzenforschung.

Hier Klicken zum Download
Kostenloses gedrucktes Exemplar anfordern im: Publikationsbereich von PLANT 2030
Mehr zum Heft unter: GENOMXPRESS SCHOLAE

Der GENOMXPRESS SCHOLAE bietet aktuelle Forschungsergebnisse aus der Genomforschung und der Biotechnologie in einer im Schulunterricht einsetzbaren Form. Ausgabe 4 widmet sich der modernen Photosynthese-Forschung und der Rolle von Big Data in der Pflanzenforschung.

452 Bewertungen

Bewertung

77414 angesehen