Chloroplasten

Chloroplasten sind in der Pflanzenzelle für die Photosynthese zuständig. In ihnen befindet sich das Chlorophyll, an dem die Reaktionen der Photosysteme I und II ablaufen.

Chloroplasten sind von einer Doppelmembran umgeben, ihr Inneres ist gefüllt mit dem sogenannten Stroma, der Grundsubstanz. Dazu kommen Innenausstülpungen der Membranen, die Thylakoidmembran. Diese weist wiederum stapelartige Strukturen auf, die als Grana (Thylakoidstapel, Einzahl Granum) bezeichnet werden. Hier sind der größte Teil des Chlorophylls und auch andere Pigmente (Farbstoffe) wie Carotinoide eingelagert. 

Aus Chloroplasten können auch andere Plasmidformen hervor gehen, entweder durch Alterung (sogenannte Gerontoplasten) oder durch Einlagerung anderer Pigmente wie Xanthophylle oder Carotinoide (Chromoplasten).

Manche Plastiden dienen auch zur Speicherung von Reservestoffen, z. B. die Amyloplasten. Sie speichern Zucker wie z. B. Stärke (Amylose). Da sie keinen Farbstoffe besitzen, werden sie Leukoplasten (griech. leukos = weiß) genannt.

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