Endotoxine

Endotoxine sind Bestandteil der äußeren Zellmembran von gramnegativen Bakterien oder Blaualgen. Im Gegensatz zu den Bakterien, aus denen sie stammen, sind Endotoxine sehr hitzestabil.

Der Begriff Endotoxin leitet sich vom griechischen endo = innen und toxin = Gift ab. Sie sind schon in niedrigsten Konzentrationen (unterer pg/ml-Bereich) biologisch wirksam.

Endotoxine gehören zu den Pyrogenen, d. h. sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten und bei Übertritt ins Blut bei Menschen und manchen Tierarten Fieber erzeugen. Außerdem aktivieren sie eine Reihe von Signalwegen von immunkompetenten Zellen, die entweder zu einer Entzündung oder zu einem programmierten Zelltod (Apoptose) dieser Zellen führen können.

Zum Weiterlesen:
Artikel "Organensaft fördert die Gesundheit" auf Pflanzenforschung.de

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