Was isst die Welt – Unser Speiseplan

Pflanzen bilden die Nahrungsgrundlage der Menschheit

21.04.2014 | von Redaktion Pflanzenforschung.de

(Quelle: © Shutterstock.com / Loskutnikov)
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Egal ob als Hauptspeise oder als Getränk, als Grundnahrungsmittel, Rohkost oder Gewürz - Seit jeher sind Pflanzen Bestandteile unseres Speiseplans. Und überall kommen sie anders auf den Tisch. Sieben Pflanzenforscher aus sieben Regionen der Welt laden zu einem kulinarischen Streifzug ein. Sie stellen ein regionaltypisches Gericht vor und erzählen von den Herausforderungen, vor denen die Landwirte stehen.

Seit rund 11.000 Jahren pflanzen die Menschen Nahrungspflanzen gezielt an. Die Landwirtschaft hat sich großflächig durchgesetzt. Sie hat das Leben der Menschen verändert und wurde zu einem wichtigen kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Faktor. Eine wachsende Rolle kommt ihr auch bei der Bewältigung einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu: Die ausreichende Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung.

Forschen für die Landwirtschaft

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Ein Spaziergang über den Wochenmarkt, egal ob im Urlaub oder Zuhause, ist der beste Beweis für die Bedeutung der Landwirtschaft für die Nahrungsmittelversorgung.

Ein Spaziergang über den Wochenmarkt, egal ob im Urlaub oder Zuhause, ist der beste Beweis für die Bedeutung der Landwirtschaft für die Nahrungsmittelversorgung.

Bildquelle: © iStock.com/ alexis84

Weltweit arbeiten Forscher gemeinsam an dem Ziel, den Landwirten dabei unter die Arme zu greifen, zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Pflanzensorten, die resistenter gegenüber Hitze, Wassermangel oder Pflanzenkrankheiten sind. Neben den klimatischen Faktoren und den sich ändernden Wachstumsbedingungen existieren weitere Herausforderungen und Hürden für die landwirtschaftliche Produktion. Investitionen in die Infrastruktur, ein Zugang zu Märkten, die Lagerung und Haltbarmachung von Lebensmitteln oder ungeklärte Besitz- und Nutzungsrechte am Produktionsmittel „Boden“ sind sehr oft begrenzende Faktoren.

Vielfalt ist Esskultur

Die moderne Landwirtschaft ermöglicht hohe Erträge, gleichzeitig geht sie mit einer Zunahme von Monokulturen einher. Das birgt langfristig Risiken für die Landwirtschaft und die Umwelt. Sorten, die vor allem für den Export produziert werden, können einheimische, traditionelle Pflanzenarten verdrängen, die besser an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Andererseits schaffen diese „Cash-Crops“ die finanzielle Basis für notwendige Investitionen in die Landwirtschaft. Der Anbau vielfältiger Pflanzenarten entspricht aber nicht nur ökologischen, sondern auch wirtschaftlichen Überlegungen, indem Risiken von Ertragsausfällen reduziert werden. Ein anderer, ebenso wichtiger Aspekt kommt hinzu: Die Vielfalt auf unseren Tellern. Diese Vielfalt ist ein Garant für eine ausgewogene, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung. Aber auch für die Vielfalt an Esskultur.

Mit dem aktuellen Plantainment „Was isst die Welt – Unser Speiseplan“ lädt Pflanzenforschung.de dazu ein, einen Blick in die Töpfe der Welt zu werfen und stellt die Herausforderungen an die Landwirtschaft und Agrarforschung rund um den Globus vor. Wer wissen möchte, wie es in Kolumbien, Kanada und den anderen Regionen schmeckt, dem empfehlen wir unsere regionaltypischen Rezepte zum Nachkochen und Probieren. Wir freuen uns auf Ideen, Anregungen und Kommentare zum „Speiseplan“. Gerne nehmen wir auch neue Rezeptvorschläge in unseren „Speiseplan“ auf.

Viel Spaß beim Entdecken und Probieren.

Die Redaktion von Pflanzenforschung.de

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