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Neueste Kommentare
 

Redaktion Pflanzenforschung.de zu: Alles Bio! Aber reicht das? vor 1 Woche 3 Tage:

Vielen Dank für ihr positives Feedback! Die genaue Quellenangabe zum Originalartikel im Fachmagazin Nature befindet sich auf der zweiten Seite des Beitrages (http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11069.html). Leider ist jedoch nur der Abstract öffentlich zugänglich. Damit unsere Leser Einsicht in die Originalpublikationen erhalten, legen wir unseren Schwerpunkt daher auf "Open Access Artikel".

Gast zu: Alles Bio! Aber reicht das? vor 1 Woche 4 Tage:

Guter Beitrag.
Aber warum wird die Meta-Studie, die hier wieder gegeben wird, nicht so genau zitert, dass man sie direkt finden kann? Quelle: BMELV reicht nicht aus.
Gerade weil der Beitrag interessant ist, würde ich gern wissen, wer die Studie mit welchen Details wann gemacht hat.
Schöne Grüße
Birgit Dräger

Redaktion Pflanzenforschung.de zu: Alles Bio! Aber reicht das? vor 2 Wochen 10 Stunden:

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für den Beitrag haben wir uns eng an die Daten der Metastudie gehalten. Die Studie zeigt, dass in Abhängigkeit der regionalen Gegebenheiten auch mit den Bewirtschaftungsmethoden des Ökolandbaus bei bestimmten Kulturpflanzen hohe (wenn auch nicht die höchsten) und stabile Erträge erzielt werden. Mit Blick auf die Debatte, ob Praktiken des Biolandbaus für die zukünftige Nahrungsmittelproduktion relevant sind, sehen wir darin einen Nachrichtenwert für unsere Leser.

In der Studie werden zudem der Forschungsbedarf im Ökolandbau und der konventionellen Landwirtschaft, sowie Evaluierungsmethoden landwirtschaftlicher Produktionssysteme diskutiert. Statt einer ausschließlichen „Ertragsschau“, also der Maximierung der Erträge, plädieren die Wissenschaftler für neue Bewertungsmethoden, die sowohl die Umweltbilanz als auch den Input (wie Energie, Dünge- oder Pflanzenschutzmittel etc.) berücksichtigen.

Durch unser neues Verständnis globaler Zusammenhänge, werden die Folgen einer maßgeblich Output-getriebenen Landwirtschaft sichtbar. Ziel zeitgemäßer Forschung und Entwicklung sind jedoch die Etablierung von regional angepassten sogenannten „Low Input - High Output -Produktionssystemen“. Hier müssen Forschung und Wissenschaft verstärkt ansetzen, um für jede Region optimale Bewirtschaftungsmethoden und die dazu am besten angepassten Pflanzensorten zu entwickeln. Dazu können sowohl ökologische, als auch konventionelle Produktionstechniken einen wichtigen Beitrag leisten, so das Fazit der Studie.

Ihre Redaktion von pflanzenforschung.de.

AS zu: Alles Bio! Aber reicht das? vor 2 Wochen 1 Tag:

"Demzufolge könnte der Beitrag der Biolandwirtschaft größer sein, als Kritiker glauben. Allerdings braucht es dazu optimale Bedingungen." -- Eine sehr schöne und gelungene Formulierung um einer wissenschaftlich fundierten, negativen Bewertung des Ökolandbaus eine positive Seite abzugewinnen. Sehr seriös ist das aber nicht.

Die Studie zeigt, dass die Erträge im Ökolandbau im Allgemeinen niedriger sind als in der konventionellen Landwirtschaft. Nur unter sehr spezifischen Bedingungen können einige wenige Pflanzen im Ökolandbau *fast* so hohe Erträge bringen wie im konventionellen Landbau. Das heißt im normalen Leben und für die allermeisten Feldfrüchte sind die Erträge im konventionellen Landbau deutlich höher. -- Das Positive an der Studie ist nun also, dass die niedrigeren Erträge im Ökolandbau nicht ganz so niedrig sind wie einige Kritiker evtl. glauben? Naja.

Viel wichtiger wäre es m.E. in den Vordergrund zu stellen, dass es gilt das Beste aus beiden "Schulen" zu kombinieren, wie im Beitrag am Ende geschrieben wird! (Wobei die konventionelle Landwirtschaft keine prinzipiellen Probleme dabei hat vorteilhafte und nachhaltige Praktiken jedweder Art einzusetzen; dem Ökolandbau ist dies jedoch verwehrt da hierbei nicht die Nachhaltigkeit sondern die Zertifizierung im Vordergrund steht...)

AlgaeObserver zu: Rohstoffe aus dem Wasser vor 6 Wochen 2 Tage:

Mikroalgen haben eine immenses Potential in verschiedene Bereichen. Gerade die kombinierte Produktion von Protein und Lipiden könnte sich als Schlüssel für erfolgreiche Geschäftsmodelle herausstellen...

AS zu: Biodiversität und Kunstdünger, ein erfolgreiches Team vor 6 Wochen 6 Tage:

Mehr zu Kunstdünger und Alternativen in Malawi bzw. in Afrika im Allgemeinen in der Fachzeitschrift "Nature":

* Food for thought: In the short term, chemical fertilizers are the best way to feed Africa. http://dx.doi.org/10.1038/483510a

* Dirt poor: The key to tackling hunger in Africa is enriching its soil. http://dx.doi.org/10.1038/483525a

Gast zu: Pflanzen unter Strom vor 9 Wochen 1 Tag:

Ich will ja kein Spielverderber sein aber der Artikel enthält einen Fehler. Wie sich aus dem Originalartikel des CNRS entnehmen lässt (http://www2.cnrs.fr/en/1700.htm) wurden bei dem Kaktusblatt nicht 9 Watt pro cm² gemessen, sondern 9μWatt. Also ein Millionstel des angegebenen Wertes. Schade. Ich hatte schon meine Energieprobleme als gelöst betrachtet.

AS zu: Verschwendung und Verluste führen zu Nahrungsknappheit vor 9 Wochen 2 Tage:

Erneut bestätigt in einer Studie die die Uni Stuttgart für das Verbraucherministerium erstellt hat: In Deutschland werden jährlich knapp 11 Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt. - http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2012/66-AI-LMStudie.html

Ron Kirchner zu: Ein Maisgen vervielfacht das Potenzial anderer Energiepflanzen vor 30 Wochen 3 Tage:

Das der Mais als Energiepflanze in naher Zukunft auch für positive Meldungen sorgen wird, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet.

Umso schöner, dass er nun dank der Biotechnologie sogar direkt zur Entwicklung von Biokraftstoffen der 2.Generation (Switchgrass) beitragen wird. So macht eine Pflanze, die sich oft den Vorwürfen der Vereinnahmung der Landschaft stellen muss, aus der Not eine Tugend.

Vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin regelmäßiger Besucher von Pflanforschung.de und auch wenn ich kein Wissenschaftler bin (sondern Ingenieur) und die Themen teilweise ziemlich kompliziert sind, finde ich die Themenauswahl doch sehr inspirierend!

Redaktion zu: Verschwendung und Verluste führen zu Nahrungsknappheit vor 47 Wochen 2 Tage:

Dem Thema haben sich auch die internationalen Agrarforschungszentren (CGIAR) zugewandt. Das Afrika Reis-Zentrum hat ein Projekt initiiert um die Qualität und Absatzfähigkeit lokal produzierten Reises zu erhöhen, und zwar durch verbesserte Ernte- und Nacherntetechnologien. Die beteiligten Wissenschaftler hoffen dadurch auch die Nachernteverluste deutlich zu reduzieren und somit die Reisproduktion zu steigern. (Zum Beispiel in Sierra Leone geht bis zu einem Viertel der landwirtschaftlichen Produktion nach der Ernte verloren.) Alleine durch eine Verminderung der Nachernteverluste von 10 Prozent könnten die Landwirte in den acht beteiligten Ländern bis 2020 Einkommensgewinne von ungefähr 32 Mio. US-Dollar verzeichnen. Durch die Verringerung der Verluste kann zudem die Nahrungsmittelproduktion erhöht werden ohne die landwirtschaftliche Fläche weiter auszudehnen.

Mehr auf Englisch:
http://www.cgiar.org/newsroom/releases/news.asp?idnews=1157

Gast zu: Betrachtungen zum ökologischen Landbau vor 1 Jahr 3 Wochen:

Wie in dem Artikel aufgezeigt, gibt es für fast jede Einschätzung auch eine entsprechende Studie. Es muss also zuerst eine Einigung stattfinden, nach welchen Kriterien verglichen bzw. bewertet wird.
Meines Erachtens ist nur ein Vergleich im biologischen System, mit Erfassen der Folgegenerationen wirklich aussagekräftig. Futterwahlversuche von Tieren sprechen i.d.R. eine eindeutige Sprache pro Biolandbau.
Die Behauptung von vermehrtem Vorkommen von Pilzgiften in Biogetreide wird zwar immer wieder wiederholt, aber dadurch auch nicht nachweisbarer. Siehe Untersuchungen der LfL Bayern.
Noch ein Satz zur Gentechnik: Die Vorstellung mit DNA-Sequenzen wie mit Legobausteinen spielen zu können ist im ersten Moment zwar faszinierend, entbehrt aber jeglicher reelen Grundlage.

Gast zu: 2011: Internationales Jahr der Wälder vor 1 Jahr 18 Wochen:

naja..

Daniel Gueffroy zu: Weltnahrungspflanze Reis vor 1 Jahr 24 Wochen:

Wie immer werden die Begriffe Nährstoff und Mineralstoff falsch verwendet. Nährstoffe enthalten Energie, es sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Mineralstoffe sind Ionen und sind wichtig für das Funktionieren bestimmter Stoffwechselvorgänge im Körper.

JANINA zu: Klein oder riesig - Größe von Pflanzenzellen ist Zufall vor 1 Jahr 27 Wochen:

Ich finde es nicht so toll dein vortrag aber ansonsten die bilder gefallen mir!!
Bitte haben sie ein verständnis falls ihnen mein kommentar nicht gefällt!

admin zu: Bio ist nicht immer auch Öko vor 1 Jahr 33 Wochen:

Lieber Herr Packwitz,
vielen Dank für Ihren Kommentar zur vorgestellten Studie. Mit diesem geben Sie unseren Lesern zusätzliche Hintergrundinformationen und unterstützen eine sachliche Diskussionen.
Mit freundlichen Grüßen, das Team von Pflanzenforschung.de.

Jens Packwitz zu: Bio ist nicht immer auch Öko vor 1 Jahr 33 Wochen:

Bio ist nicht immer auch Öko, hat bestimmt in einigen Bereichen der Bio-Welle, als Aussage seine Berechtigung. Jedoch ist diese Aussage im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Artikel eher zweifelhaft.

Zum einen ist die Auswahl der biologischen Präparate unglücklich, da Mineralöle wie Paraffinöl selbstverständlich umweltgefährdende Folgen haben, zum Anderen ist Dimethoat als Kontrolle gleichsam unglücklich gewählt, da bereits viele Studien Schädigende Wirkung auf Bienen und Nützlinge nachgewiesen haben.

Es nähert sich der Eindruck, das über diese Studie ein positives Image für die beiden neuen chemischen Wirkstoffe aufgebaut werden soll, welches dann zweifelsohne moralisch bedenklich ist.

Biologische Wirkstoffe wie Azadirachtin A, Natur-Phyretrum oder pflanzliche Extrakte zur Vorbeugung (z.B. Urtica dioica mit Symphytum officinale) gäben der Studie ein anderes Gesicht und würden zu einem anderen Ergebnis führen.

Gast zu: Betrachtungen zum ökologischen Landbau vor 1 Jahr 37 Wochen:

.
Vielen Dank für den schönen Beitrag.

Allerdings fehlt m.E. an zwei Stellen eine etwas differenziertere Darstellung:

1)
Der Beitrag beginnt mit dem Hinweis, dass sie ökologische Landwirtschaft rechtlich verpflichtet ist, auf chemische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger zu verzichten (um dann ausführlich darzustellen, wie natürliche Systeme für den Pflanzenschutz genutzt werden). Erst dann wird irgendwann kurz angemerkt, dass "genau definierte anorganische Schutzmittel, darunter Kupfersalze" als Pflanzenschutzmittel erlaubt sind. Sind anorganische Schutzmittel denn nicht auch chemische Schutzmittel? Wenn sich die Chemie in organische und anorganische Chemie einteilt, dann wäre "chemische" m.E. ein Überbegriff der auch "anorganische" beinhalten müsste – was wiederum hieße, dass im Ökolandbau auch chemische Schutzmittel verwendet werden dürfen. Der Unterschied zwischen ökologischem und konventionellem Landbau liegt dann eher auf der Präzisierung "genau definierte" chemische Schutzmittel, d.h. aber, dass im Ökolandbau nicht keine sondern nur bestimmte chemische Schutzmittel verwendet werden. (Wobei selbst von Vertretern des Biolandbaus nicht bestritten wird, dass Kupfersalze gewässerschädigend sind und toxisch wirken. Ihr Hinweis, dass sie mit diesem potentiell schädlichen Schwermetall innerhalb gesetzlicher Grenzwerte operieren ist da etwas seltsam, denn auch die konventionellen Landwirte operieren beim Einsatz ihrer Schutzmittel innerhalb gesetzlicher Grenzwerte. Wobei allerdings auch stimmt, dass Kupfer – in geringen Mengen – ein essentielles Spurenelement ist.)

2)
a) Dann wird in dem Beitrag ausgeführt, dass die Artenvielfalt "auf dem Feld und in der Umgebung" vom Ökolandbau nachweislich profitiert. Weiter unten in dem Beitrag steht allerdings, dass der Flächenertrag im Ökolandbau deutlich unter dem der konventionellen Landwirtschaft liegt. Die interessante Schlussfolgerung aus diesen beiden Aussagen (die im Text fehlt) ist, dass beim Ökolandbau auf dem Feld die Artenvielfalt zwar größer ist, dass aber mehr unberührte Natur (mit einer deutlich größeren Artenvielfalt) unter den Pflug genommen werden muss um den gleichen Ertrag zu erwirtschaften wie beim konventionellen Landbau. Unterm Strich könnte es also durchaus sein, dass die konventionelle Landwirtschaft durch ihren relativ geringeren Flächenbedarf zu einer *insgesamt* größeren Artenvielfalt beiträgt – denn was zählt ist ja nicht nur die Artenvielfalt auf dem Feld...

b) Im Rahmen der "Farm Scale Evaluations (FSEs) of GM Herbicide Tolerant Crops" die in Großbritannien im Regierungsauftrag durchgeführt wurden, wurden u.a. die Auswirkungen der Anbausysteme (in diesem Fall konventionell ggü. Einsatz von GVOs) auf die Artenvielfalt untersucht. Das Ergebnis war, dass die Artenvielfalt auf dem Feld viel stärker von der angebauten Feldfrucht (z.B. Zuckerrübe ggü. Mais) und dem Aussaatzeitpunkt abhing als vom Anbausystem, d.h. es dürfte beim Vergleich von Ökolandbau und konventioneller Landwirtschaft ähnlich sein, d.h. die Entscheidung eines Landwirts Zuckerrüben und nicht Mais anzubauen haben einen größeren Einfluss auf die Artenvielfalt auf dem Feld als die Entscheidung Mais ökologisch oder konventionell anzubauen.

Gast zu: Wie kann die Weltbevölkerung 2050 ernährt werden? Eine Betrachtung der klimatischen Aspekte. vor 2 Jahre 13 Wochen:

Und wie kann man nun die Weltbevölkerung ernähren? Der Artikel gibt keinerlei Hinweise darauf. Er ist lediglich ein hübsches Stück Lobbyarbeit um den Klimawandel kleinzureden, indem Zahlen genannt werden die inzwischen längst überholt sind und von Wissenschafftlern bereits deutlich nach oben korrigiert wurden. Absolut überflüssig und nicht hilfreich.

Toni zu: Wie kann die Weltbevölkerung 2050 ernährt werden? Eine Betrachtung der klimatischen Aspekte. vor 2 Jahre 13 Wochen:

Ein typischer Panikbeitrag. Bevölkerung-"Explosion" vs. Verknappung durch drohenden Klimawandel.
Und als rettender Ausweg die Biotechnologie. Wie gut das es die deutschen Forscher und das BMBF gibt das die Gentechnikforschung kräftig finanziert.
Was hier Lebensmittel genannt wird, wird von diesen Forschern und der Industrie aber nur als Rohstoff gesehen. Lebensmittel, also eßbare Nahrungsmittel wachsen auf der Erde auch 2050 sicher bei weitem genug um alle dann vielleicht lebenden Menschen zu ernähren.
Das was Politik eigentlich machen sollte, nämlich Handlungsrahmen vorgeben und Regeln setzen unterbleibt aber seit Jahren. Stattdessen wird dem Götzen Gentechnik nachgejagt.
Welche Regeln brauchen wir?
Lebensmittel sind zum direkten Verzehr für den Menschen da.
Lebensmittel werden nicht an Tiere verfüttert um dann die Tiere zu essen.
Lebensmittel werden nicht zur Energiegewinnung mißbraucht.

Typische "End of the pipe"-Maßnahme: Wiederkäuer sollen anderes Futter oder Zusatzstoffe fressen, damit deren Methanausstoß zurückgeht. Nein! Eßt weniger Fleisch und reduziert die Rinderbestände auf 5% und neben der Nahrungsmittelknappheit wird das Klimaproblem entschärft.

Und den Weltagrarbericht bitte nicht zum Schluß noch irgendwie unterbringen. Zeigt dessen Ergebnisse doch mal prominent und umfassend!
So weiter wie bisher ist keine Option!

Gast zu: Von den Besonderheiten pflanzlicher Organellen vor 2 Jahre 15 Wochen:

Der letzte Absatz zu AgrosNet ist offensichtlich noch nicht ausreichend überarbeitet worden, oder soll man den letzten Satz "Um modernde agrarwissenschaftliche Arbeiten für die Zukunft zu sichern." wörtlich nehmen?

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