Monokulturen bezeichnen den massiven und wiederholten Anbau einer Kulturart. Daraus ergeben sich für den landwirtschaftlichen Betrieb einige Vorteile: Zum einen können stets die gleichen Maschinen und Vermarktungsstrukturen genutzt werden. Zum anderen genügt es, sich „nur“ auf dem Gebiet der angebauten Monokulturen Spezialwissen anzueignen.
Monokulturen lassen sich insgesamt betrachtet rationeller bearbeiten. Beispielsweise konzentriert sich der Betrieb meist auch nur auf eine Düngersorte. Die daraus resultierenden Effizienzgewinne sind demnach in der Regel höher anzusetzen, als die einer stärker diversifizierten Fruchtfolge.
Aber das Anlegen von Monokulturen bedeutet auch einen radikalen Eingriff in das Gleichgewicht der Natur. Monokulturen weisen keine Artenvielfalt auf, entziehen dem Boden Nährstoffe einseitig und laugen ihn dementsprechend aus. Dies hat wiederum zur Folge, das mehr Kunstdünger eingesetzt werden muss. Auch sind Monokulturen anfälliger für Schädlinge und Krankheiten, was wiederum einen verstärkten Einsatz von Pestiziden zur Folge hat.
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Siehe auch: Mischkultur, Düngemittel.