„Bioeconomy in the North“ – Forschung für mehr nachhaltige Biomasse

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17.09.2018 | von Redaktion Pflanzenforschung.de

Wald in Finnland: Bei der Förderinitiative „Bioeconomy in the North” rücken regionale Rohstoffe und Gegebenheiten im Norden Europas in den Fokus. (Bildquelle: © Pflanzenforschung.de)
Wald in Finnland: Bei der Förderinitiative „Bioeconomy in the North” rücken regionale Rohstoffe und Gegebenheiten im Norden Europas in den Fokus. (Bildquelle: © Pflanzenforschung.de)

Mit einer neuen Förderinitiative wollen Deutschland, Finnland und Norwegen den Aufbau einer nachhaltigen Bioökonomie gezielt unterstützen. Vor allem Forschungsvorhaben rund um den nachwachsenden Rohstoff Holz werden gefördert, die regionale Besonderheiten im Norden Europas im Fokus haben. Projektanträge können ab 17.09.2018 eingereicht werden – Einreichungsfrist ist der 17.01.2019.

Auf dem Weg hin zu einer biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft spielt die regionale Biomasseverfügbarkeit eine wichtige Rolle. Bei der neuen transnationalen Förderinitiative „Bioeconomy in the North (BiN)“ arbeiten Deutschland, Finnland und Norwegen eng zusammen, um Forschungsaktivitäten zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Biomasse, insbesondere Holz, zu stärken.

Die Forstwirtschaft ist heute schon der zweitwichtigste Wirtschaftsbereich, der Rohstoffe für biobasierte Produkte bereitstellt. Ziel ist es nun, die Nutzung von Holz zu diversifizieren und damit neue innovative High-Tech Produkte aus Holz und Holzbestandteile zu entwickeln. Insbesondere die Nutzung von Abfall- oder Prozessnebenströmen oder eine mehrfache Holznutzung (stoffliche Vornutzung und energetische Nachnutzung) können dabei eine große Rolle spielen.

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Details zur BiN-Förderinitiative

Einreichungsfrist:
17. Januar 2019

Bekanntmachung:
BMBF

Direktdownload:
Announcement „Call for Proposals“

Ansprechpartner in Deutschland:

Dr. Tatiana Gründer,
Projektträger Jülich
Tel.: 02461 61-96432
t.gruender@fz-juelich.de

Vernetzung vorantreiben

Ziel dieser Förderinitiative ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beteiligten Länder enger zu vernetzen und dadurch langfristige internationale Partnerschaften und Kooperationen zu fördern.

Mindestens einer dieser drei Themenbereiche muss durch den Antrag adressiert werden:

  • Verbesserte Produktion von Biomasse aus der Forstwirtschaft durch Baumarten mit kurzen Umtriebszeiten, innovative Zucht- und Anbaustrategien sowie neue Ernte- und Lagersysteme
  • Umwandlung von Lignocellulose aus Biomasseressourcen zur Herstellung von Chemikalien, Fasern und anderen innovativen Produkten sowie die Erschließung neuer Wertschöpfungsketten
  • Valorisierungs- und Governance-Strategien sowie politische Instrumente für die Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie

Für Projektideen werden etwa 5.5 Million Euro bereitgestellt. Jedes Land wird durch einen Forschungsförderer repräsentiert: In Deutschland ist dies das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), in Finnland das Landwirtschaftsministerium und in Norwegen der Research Council of Norway (RCN).

Anträge können bis 17. Januar 2019 eingereicht werden. Geplant ist, dass im Juli 2019 die Projektkoordinatoren über die Ergebnisse der Evaluation informiert werden.

Mehr Informationen unter:
www.bioeconomy-in-the-north.eu

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