Biokraftstoffprojekt mit 10 Millionen Euro gefördert

18.11.2009 | von Redaktion Pflanzenforschung.de

(Quelle: © iStockphoto.com/ Skip ODonnell)
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Der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte bioliq-Prozess erhält als vielversprechendes Biomass-to-Liquid-Verfahren eine Förderung in Höhe von 10 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Die Fertigstellung der Pilotlinie wurde erfolgreich abgeschlossen. Jetzt kann das KIT die beiden noch fehlenden Ausbaustufen der Pilotlinie – die Gasreinigung und die Kraftstoffsynthese – bis Ende 2011 fertigstellen.

Der Förderbescheid aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung wurde am 16. November durch Gert Lindemann, Staatssekretär im BMELV an KIT-Vizepräsident Dr. Peter Fritz  übergeben.

Die Karlsruher bioliq®-Anlage ist das umfangreichste Vorhaben, das das BMELV jemals im Bereich Nachwachsende Rohstoffe gefördert hat. Die hohe Fördersumme verdeutlicht die große Bedeutung, die die Bundesregierung neuen Biokraftstoffen beimisst.

Synthesekraftstoffe (BtL) gelten als die Biokraftstoffe der Zukunft, die hohe Hektarerträge, die Nutzung einer breiten Rohstoffpalette und eine besonders saubere Verbrennung ermöglichen. Bei dem bioliq®-Verfahren des KIT handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur Herstellung von BtL. Das Verfahren ist ökonomisch wie ökologisch besonders interessant, da sich eine breite Palette an Reststoffen wie zum Beispiel Stroh oder Restholz zu Kraftstoff verarbeiten lässt. Damit wird die Konkurrenz zu Nahrungsmittelflächen vermieden.

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