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News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

  • 26.06.
    12:09
    Göttinger Forscherteam veröffentlicht globale Datenbank der regionalen Vielfalt

    Die Biodiversität nimmt weltweit ab, nicht zuletzt aufgrund der Zerstörung von Lebensräumen durch den Menschen und den Klimawandel. Vor diesem Hintergrund sind Informationen über Pflanzenvielfalt und ihre Verteilung auf dem Planeten von entscheidender Bedeutung. Mit dem Global Inventory of Floras and Traits (GIFT) hat ein Forscherteam der Universität Göttingen einen wichtigen Schritt zur Dokumentation und zum Verständnis der globalen Pflanzenvielfalt getan. Die Ergebnisse sind im Journal of Biogeography erschienen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 26.06.
    11:23
    Nachhaltige Bioökonomie: Mehr Mitbestimmung und Kommunikation

    Seit jeher nutzen Menschen die Natur – etwa um aus Pflanzen Nahrungsmittel, Kleidung und Medizin zu erzeugen oder Energie zu gewinnen. Das Ziel einer nachhaltigen Bioökonomie ist es, eine biobasierte Wirtschaftsweise zu etablieren, um Herausforderungen wie dem Klimawandel und knapper werdenden Rohstoffen entgegenzuwirken. Das Verbundprojekt »BioDisKo« unterstützt das Vorhaben durch die aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten zur Erprobung von Dialogverfahren.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 25.06.
    14:52
    Zehn Tage Pflanzenforschung im Fokus: Vier Veranstaltungen zur Lebensbasis Pflanze

    Viele Familien und Interessierte folgten am 15. Juni der Einladung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), um sich am „Tag der offenen Türen“ in Gatersleben auf dem ForschungsCampus umzusehen und hinter viele Türen zu schauen. Zeitgleich öffnete in Hannover die IdeenExpo, eine Mitmach-Berufsorientierungsmesse. Erstmals war das IPK am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) dabei. Vom 15. – 23. Juni stand die Forschung des IPK im Fokus der Öffentlichkeit und damit unsere Lebensbasis, die Pflanzen, denn Kulturpflanzen ernähren, heilen, kleiden und wärmen uns.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 25.06.
    09:45
    Rätsel um Ursprung der europäischen Kartoffel gelöst

    Woher stammt die europäische Kartoffel? Pflanzen, die im 19. Jahrhundert auf einer Expedition des britischen Naturwissenschaftlers Charles Darwin gesammelt wurden, halfen Forschern am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen nun bei der Klärung eines über hundert Jahre alten Diskurses.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 24.06.
    08:56
    Biophysiker erhält Ehrendoktorwürde der TU Kaiserslautern

    Professor Dr. Dr. Wolfgang Junge wird vom Fachbereich Biologie der Technischen Universität Kaiserslautern mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Junge war bis 2007 Professor für Biophysik an der Universität Osnabrück. Er gilt als einer der weltweit herausragenden Forscher auf dem Gebiet der Photosynthese. Dank seiner Arbeit versteht die Wissenschaft heute zum Beispiel, wie Pflanzen Sauerstoff in die Atmosphäre abgeben und CO2 fixieren. Die Ehrendoktorwürde wird ihm am Freitag, den 28. Juni, im Rahmen der Akademischen Jahresfeier (Gebäude 42, Audimax, ab 17 Uhr) auf dem Campus verliehen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 22.06.
    11:36
    Ernährungskrise, Klimawandel, Zukunft: Darum ist Gentechnik bei Pflanzen wichtig

    Genome Editing ist eine fortschrittliche Gentechnik, die Pflanzen-DNA präzise verändert. Ein überholtes EU-Gesetz und das Siegel „Ohne Gentechnik“, das unnötig Ängste schürt, stehen dem aber entgegen.

    Forum Grüne Vernunft
  • 22.06.
    01:47
    Zahl der Waldbrände 2018 vervierfacht

    Berlin (dpa) - In deutschen Wäldern hat es im extremen Wetterjahr 2018 mehr als 1700 Mal gebrannt. Das seien viermal so viele Waldbrände wie im Vorjahr gewesen, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf die Bundesregierung. Demnach zerstörten die Feuer mehr als 2300 Hektar Wald - fast sechsmal so viel wie im Jahr zuvor.

    Süddeutsche Zeitung
  • 21.06.
    12:00
    Nicht nur Trockenheit: Was der Klimawandel für die Pflanzenzüchtung bedeutet

    Mit dem Klimawandel wird es in Mitteleuropa nicht nur trockener und heißer. Auch viele wärmeliebende Schädlinge und Krankheitserreger wandern weiter nach Norden – in Regionen, in denen sie bislang unbekannt waren. Die Landwirtschaft muss sich darauf einstellen - und auch die Pflanzenzüchter. Doch um neue Sorten mit angepassten Resistenzeigenschaften auf den Markt zu bringen, kann es viele Jahre dauern - zu langsam, um dem Tempo des Klimawandels folgen zu können. Da wäre es beruhigend, Genome Editing und andere neue Züchtungsverfahren einsetzen zu können.

    transgen
  • 21.06.
    11:13
    Mehr Power für die grüne Transformation

    Klimawandel, Artensterben und Gefährdung der Weltmeere: Von den Folgen der Umweltzerstörung sind die Menschen des globalen Südens besonders betroffen. Aber sie zählen auch zu den zentralen Akteuren, die darüber mitentscheiden, ob und wie der ökologische Kollaps abgewendet werden kann. Prof. Dr. Markus Lederer, Leiter des Arbeitsbereichs Internationale Beziehungen der TU Darmstadt, ist überzeugt: Eine Klimaschutzpolitik, die alle ins Boot holt, gelingt nur über eine grundlegende grüne Transformation, die Ökologie, Wirtschaft und Soziales umfasst und auf weitreichende Veränderungen in allen Sektoren hinarbeitet.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 21.06.
    00:41
    Gentechnik-Einsatz wird in Nationalparks verboten

    Die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen will Gentechnik in Naturschutzgebieten und Nationalparks generell verbieten. Das geht aus dem Naturschutzgesetz hervor, das derzeit im Landtag beraten wird.

    Forum Grüne Vernunft
  • 20.06.
    23:02
    Der Vorrang der B-Chromosomen – Entschlüsselung des Mechanismus hinter dem Drive von B-Chromosomen

    Jede Art von Lebewesen, ob Tier oder Pflanze, hat eine charakteristische Chromosomenzahl. Während die Fruchtfliege 8 Chromosomen besitzt, besteht das Genom des Weizens aus 42 Chromosomen und das menschliche Genom sogar aus 46 Chromosomen. Jedoch tragen ungefähr 15 % aller eukaryotischer Arten außerdem zusätzliche Chromosomen mit sich. Diese werden als B-Chromosomen bezeichnet. Anders als die essenziellen Chromosomen sind B-Chromosomen entbehrlich oder sogar schädlich für den Organismus. Trotzdem werden diese oftmals bevorzugt vererbt. Dieser Übertragungsvorteil wird als „Chromosomen-Drive“ bezeichnet.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 20.06.
    14:40
    Pflanzenvirus bedroht Grundnahrungsmittel in Afrika

    Gemeinsame Mitteilung des Leibniz-Instituts DSMZ und des Julius Kühn-Instituts (JKI) Die Krankheit befällt die Wurzeln der auch als Maniok bekannten Cassava-Pflanze. Afrikanische Cassava-Züchter treffen sich mit Pflanzen-Virusforschern der DSMZ am JKI in Braunschweig. Ihr Ziel: eine rasche Züchtung von Cassava-Sorten, die resistent gegen die neue Krankheit sind und so die Ernährung von Millionen Afrikanern sichern können.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 20.06.
    13:45
    Pflanzenschutzmittel: Mehr Klarheit über Rückstände in Lebensmitteln

    Bundesinstitut für Risikobewertung schlägt neuen Indikator zur Risikoidentifizierung vor, um die Verbrauchersicherheit zu verbessern

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 20.06.
    11:33
    Ist Bioökonomie auch in Zentralasien sinnvoll?

    Ein Forschungsteam der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) untersucht Möglichkeiten in Kasachstan, Pakistan und Tadschikistan. Bislang wurden die drei Länder im Zusammenhang mit Bioökonomie aufgrund ihrer wirtschaftlichen und politischen Lage wenig beachtet. Mit dem zunehmenden Einfluss des Nachbarlandes China ändert sich das.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 19.06.
    17:03
    Forschung - Cottbus: Anlage zur Herstellung von Mikroalgen nimmt Betrieb auf

    Cottbus (dpa/bb) - Es könnte möglicherweise eine Antwort auf den Klimawandel sein: die Nutzung von Biomasse als Energieerzeuger, Nahrungs- und Futtermittel. Eine Anlage, die industriell solche Biomasse aus Mikroalgen herstellt, hat am Mittwoch in Cottbus zu arbeiten begonnen. Das sogenannte Photobioreaktoren-Oktagon besteht aus acht miteinander verbundenen Reaktoren, die künftig Mikroalgen und andere pflanzliche Zellen mit Licht und CO2 versorgen. Zusammen mit einigen Nährstoffen wachsen die Algen zu einer dicken suppenartigen Masse heran - der Biomasse.

    Süddeutsche Zeitung