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News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

  • 04.12.
    11:40
    Kritik an Hilfen bei Wetterrisiken: Agrarökonomen fordern, Landwirte mehr in die Pflicht zu nehmen

    Nach der Dürre in diesem Jahr hat der Deutsche Bauernverband massiv staatliche Hilfszahlungen eingefordert. Bei Agrarökonomen stößt das auf Ablehnung. Die Landwirte müssten vielmehr dazu angehalten werden, selbst für Risiken vorzusorgen, schreiben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Georg-August-Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig in der Zeitschrift "ifo-Schnelldienst". Gleichzeitig kritisieren sie, dass über staatliche Unterstützungsmaßnahmen für die Landwirtschaft diskutiert werde, ohne dass klar sei, welche Ziele damit erreicht werden sollen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 03.12.
    14:41
    Explodierende Befallszahlen: Der Maiswurzelbohrer ist nicht aufzuhalten

    Ein Fruchtwechsel ist zurzeit die einzige praktische Methode, um den Schädling in den Griff zu bekommen, denn in Deutschland ist kein Pflanzenschutzmittel mehr zugelassen, mit dem der Schädling bekämpft werden könnte.

    Forum Grüne Vernunft
  • 29.11.
    13:22
    Mit haltbaren Lebensmitteln gegen Mangelernährung in Afrika

    Im neuen Projekt „Vegi-Leg“ suchen Forschende des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und Afrika Lösungen gegen Mangelernährung in Tansania und Mosambik. Mit den Menschen vor Ort sollen insbesondere neue Möglichkeiten für die Verarbeitung von Lebensmitteln entwickelt werden, die helfen, sie länger haltbar zu machen. Das dreijährige Projekt wird am ZALF koordiniert und ist Teil des Förderprogramms “Global Food Security” des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 29.11.
    11:21
    HHU-Biologen beteiligt an europäischem Strategieprozess zur Pflanzenforschung

    EU-geförderte „Concerted Support Action“ CropBooster-P Düsseldorf, 29.11.2018 – Um die Ernährung der massiv wachsenden Weltbevölkerung angesichts des Klimawandels sicherstellen zu können, steht auch die Pflanzenforschung vor großen Herausforderungen. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts CropBooster-P wollen Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern eine Forschungsroadmap erstellen. Beteiligt sind Prof. Dr. Andreas Weber und Prof. Dr. Peter Westhoff von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU).

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 29.11.
    10:57
    Genetic basis for fruit and vegetable shapes helps tell the story of plant evolution

    Forscher der University of Georgia haben kürzlich den genetischen Mechanismus gefunden, der die Form unserer Lieblingsfrüchte, Gemüse und Getreide kontrolliert.

    Forum Grüne Vernunft
  • 29.11.
    10:39
    Lerngarten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe erneut „Ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt“

    Erst kürzlich ist der Ökologische Lerngarten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe in den englischsprachigen „Stadt-Natur-Atlas“ (Urban Nature Atlas) des europäischen Forschungsprojekts NATURVATION aufgenommen worden. Nun wurde er erneut als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgewählt und ist damit auch von 2018 bis 2020 „Ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt“. Mit diesem Zertifikat werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen und anderen als Vorbild dienen. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt möchte bis zum Ende des Jahrzehnts möglichst viele Menschen für den Schutz und den Erhalt der Biodiversität begeistern.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.11.
    18:05
    Düngen führt zum Schmetterlingssterben - Hohe Stickstoffkonzentration in der Wirtspflanze

    OSNABRÜCK.- Die Düngung von Pflanzen führt zum Schmetterlingssterben: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück beteiligt war und die jetzt in der Fachzeitschrift Oecologia veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren Susanne Kunze von der Universität Bayreuth und PD Dr. Thilo Heinken von der Universität Postdam hat Fartmann darin erstmals belegt, dass die aktuellen Düngeraten in der Landwirtschaft den physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten. Somit trägt die Düngung direkt zum flächendeckenden Rückgang vieler Schmetterlingsarten bei.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 28.11.
    13:12
    Will Argentina be the first country approving a GMO wheat?

    Wird Argentinien das erste Land sein, das einen GVO-Weizen zulässt?

    Forum Grüne Vernunft
  • 28.11.
    10:00
    Ideen für nachhaltiges Wirtschaften

    Die industrielle Biotechnologie bietet ein enormes Potenzial, der Industrie künftig vielfältige Möglichkeiten für neue Verfahren zu eröffnen und die Biologisierung voranzutreiben. Das zeigen die nun präsentierten Pilotprojekte des Projektverbundes BayBiotech, der an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) seit 2015 konzipiert und gleichzeitig koordiniert worden ist. In den beiden Themenschwerpunkten Ressourcenschonung und Biopolymere haben Wissenschaftler – beteiligt waren neben der FAU auch die Universität Bayreuth und die Technische Universität München – den nachhaltigen Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Wirtschaft vorangetrieben.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 27.11.
    18:26
    Noch ein weiter Weg bis zu Kunstfleisch-Buletten für alle

    Buletten mit Fleisch aus dem Labor, Insekten-Snacks, Soldatenfliegenmehl: Lässt sich das im großen Maßstab produzieren und vermarkten? Kann so die Agrarproduktion der Zukunft nachhaltig gesichert werden? Diese Fragen stellte das Strategische Forum der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA), das am 13. November 2018 in Berlin unter dem Titel „Lebensmittel von morgen: Science and Fiction?“ stattfand. Mehr als 120 Personen aus Forschung, Verbänden, Ministerien und Behörden diskutierten angeregt und kontrovers mit den eingeladenen zehn Experten aus dem In- und Ausland.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 27.11.
    10:15
    „Cropping School“ als Antwort auf den Klimawandel in Brandenburg

    Zwölf Betriebe in Brandenburg schließen sich in einem Kompetenznetzwerk zusammen, das an die Idee von Anbauringen aus den 1920er-Jahren erinnert. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) koordiniert das Projekt und will somit den Austausch zwischen ökologischen Acker- und Pflanzenbaubetrieben fördern, um langfristig ackerbauliche Probleme in Brandenburg zu lösen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 26.11.
    14:48
    Warum wir eine Biotechnologie-Agenda brauchen

    BIOspektrum 07.18; 24. Jahrgang; Editorial von Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin BIO Deutschland e. V.

    Forum Grüne Vernunft
  • 26.11.
    13:48
    Wasserqualität in der Nidda belastet nicht nur Fische

    Was können wir tun, um die Wasserqualität in deutschen Flüssen zu verbessern? Wie schaffen wir gute Lebensbedingungen für die dort lebenden Tiere und Pflanzen? Das hat ein interdisziplinäres Forscherteam unter Federführung der Goethe-Universität in den vergangenen drei Jahren im Verbundprojekt NiddaMan untersucht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Projekt über drei Jahre mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Zu den wichtigsten Forderungen nach Projektabschluss gehört die Verbesserung von Kläranlagen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 26.11.
    13:06
    Wie Licht Proteine umwandeln kann

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben auf molekularer Ebene gezeigt, wie sich Licht mithilfe eines Proteins in eine zellinnere Information umwandelt. Damit erweitern sie das Verständnis darüber, wie sich Bakterien oder Pflanzen an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen und essentielle Prozesse wie die Photosynthese steuern können. Die Erkenntnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications* erschienen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 26.11.
    09:26
    Offener Brief: Nach dem EuGH-Urteil zu Genome Editing ist die Politik ist am Zug

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind besorgt über die pauschale Einstufung von Techniken des Genome Editing als gentechnische Methoden durch den Europäischen Gerichtshof. Auf Initiative des Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik (WGG e. V.) und des Dachverbandes der Biowissenschaften (VBIO e. V.) haben sich über 130 Akteure der akademischen Pflanzenforschung in einem Offenen Brief an die Bundesministerinnen für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, sowie Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, gewandt. Sie fordern die Politik zu einer differenzierten Bewertung, verantwortungsbewusstem Handeln und einem ergebnisorientierten Dialog auf.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)