News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz
IPK Forschungsteam entdeckt neue Wege in der Evolution der Zentromertypen
Ein internationales Team unter Leitung des IPK Leibniz-Instituts hat erstmals am Beispiel zweier Lilienarten geklärt, wie verschiedene Zentromertypen entstanden sind. Die Studie erschien in „Nature Communications“.
Quelle: IPK Gatersleben
Landwirte reduzieren Pflanzenschutzmitteleinsatz erheblich
Der aktuelle Situationsbericht des DBV widmet dem Pflanzenschutzmitteleinsatz der Landwirte ein eigenes Kapitel. Folgende Grafiken zeigen die langfristige Entwicklung.
Quelle: top agrar online
Stickstoffdünger: Das Haber-Bosch-Verfahren einfach erklärt
Die Weltbevölkerung wäre ohne die Erfindung von zwei deutschen Chemikern niemals zu ihrer jetzigen Größe angewachsen.
Quelle: top agrar online
Einzelne Zwischenfrüchte bilden bessere Wurzeln aus als Saatmischungen
Die Interaktionen von Pflanzenwurzeln sind ausgeprägter als gedacht. Nicht Zwischenfruchtmischungen sorgen für intensive Durchwurzelung, sondern eine einzelne Art.
Quelle: top agrar online
Naturschützer wollen Wald im Südharz kaufen
Clemens Ritter von Kempski verkauft rund 1.000 ha Wald rund um Stolberg an den Nabu. Der will ihn aus der Produktion nehmen und sich selbst überlassen.
Quelle: top agrar online
Schmetterling des Jahres 2026: Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling
Der seltene Tagfalter steht exemplarisch für die Folgen von intensiver Landwirtschaft und Klimakrise: Seine Lebensräume schrumpfen, Bestände brechen ein. Naturschutzorganisationen und engagierte Landwirtinnen und Landwirte zeigen jedoch, dass gezielte Pflege und Wiederherstellung von Wiesen den Erhalt der Art und eine hohe Artenvielfalt fördern können.
Quelle: UmweltDialog
Sechs Bauernhöfe pflanzen 22.000 Bäume als Agroforst auf Äckern
Als Schutz gegen Dürre, Erosion und Hitzestress der Kulturen oder der Weidetiere haben sechs Betriebe von der Vivo GmbH Agroforst anpflanzen lassen. Diese übernimmt Finanzierung, Planung und Pflege.
Quelle: top agrar online
Die Stellschrauben für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem
Eine große Modellstudie zeigt jetzt, welchen Beitrag das weltweite Agrar- und Ernährungssystem beim Kampf gegen die Erderhitzung leisten kann. Sie benennt 23 Stellschrauben, kalkuliert ihre Wirkungskraft – und trifft die Aussage: Eine entschlossene Transformation allein dieses Bereichs, ohne die unverzichtbare Energiewende, kann den globalen Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau auf 1,85 Grad bis zum Jahr 2050 begrenzen. Zudem wird die Ernährung gesünder und preiswerter, und die Landwirtschaft wird besser vereinbar mit dem Schutz der Biodiversität. Die Studie wurde geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und publiziert in Nature Food.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Forschungsprojekt „NaviNut“ stärkt Rolle von Frauen
FH-Team unterstützt Frauen in Benin und Kenia dabei, die Ernährung von Kindern zu verbessern – Marktforschung und Verpackungsdesign
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
“Blühender Campus” der Freien Universität Berlin gewinnt UN-Dekade-Projektpreis 2025
In der aktuellen Wettbewerbsrunde des UN-Dekade-Projektpreises sind gleich zwei Projekte der Freien Universität Berlin in der Kategorie Renaturierung ausgezeichnet worden: Das Projekt „Blühender Campus“ und das Projekt „Florenschutz im NSG Baumberge“, ein Berliner Florenschutzprojekt des Botanischen Gartens Berlin, der seit 1995 zur Universität gehört. Die Vereinten Nationen hatten 2021 die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgerufen, eine globale Initiative, die das Bewusstsein für die Bedeutung intakter Lebensräume fördern soll. In Deutschland wird das Programm im Auftrag von Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz umgesetzt und vom UN-Dekade-Büro koordiniert.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Mit Maniok den Hunger bekämpfen
Genmodifizierte Pflanzenvariante zeigt sich trockenheitsresistent und verspricht höhere Ernten
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Macht uns der Duft von Tannennadeln glücklicher?
Wir biegen gerade stark auf die Zielgerade in Richtung Heilig Abend und Weihnachtsfeiertage ein. Wo man auch hinschaut, gibt es Weihnachtsbäume zu kaufen. Sie duften nach frischem Wald, nach Natur und erobern mit ihrem herrlichen Aroma unsere Wohnzimmer. Ein Gefühl von Freude und Zufriedenheit stellt sich bei vielen Menschen ein. Doch haben die ätherischen Öle wirklich einen Einfluss auf unser Gemüt und auf unsere Immunabwehr? Eine Studie der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) sagt „Ja“!
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Agroforst-Forschung: Pflanzstart für klimarobuste Gehölze bei drei Praxisbetrieben
Im Rahmen des Projekts „Klimarobuste Agrargehölze für dürregefährdete Regionen“ der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wurden vom 7.-17. Dezember 2025 bei drei Praxisbetrieben – dem Sonnengut Gerster in Dietrichsroda (Burgenlandkreis), Warnke Agrar in Cobbel (Altmark) und dem Biohof Kepos in Heinrichsfelde (Ostprignitz) – insgesamt 600 Bäume gepflanzt. Ziel ist es, die Eignung trockenheitstoleranter Baumarten für Agroforstsysteme unter Praxisbedingungen zu prüfen.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Meer auf dem Teller: Fünf essbare Makroalgen im Vergleich
Forschende des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen haben den Nährstoffgehalt von fünf essbaren, teils wenig bekannten Meeresalgen analysiert und ihr Potenzial für eine nachhaltige Ernährung untersucht. Ihre Studie im Fachmagazin Discover Food zeigt, dass die untersuchten Arten reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind und starke antioxidative Eigenschaften sowie hohe Protein- und Mineralstoffgehalte besitzen.
Quelle: UmweltDialog
Hamburgs Holz-Hochhaus vereint Wohnraum und Klimaschutz
DBU fördert Projekt „roots“ in der Hafencity
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Wikipedia für Landwirt*innen: FARMWISSEN treibt Digitalisierung in der Landwirtschaft voran
Digitale Technologien haben das Potenzial, den Alltag auf landwirtschaftlichen Betrieben zu verändern – doch der Wissenstransfer in die Praxis bleibt oft eine Herausforderung. Das Transferprojekt FARMWISSEN der HAW Kiel möchte genau das ändern: Über die Website farmwiki.de werden Wissen, Erfahrungen und Forschungsergebnisse zu digitalen Anwendungen in der Landwirtschaft gebündelt – ähnlich wie bei Wikipedia. Ziel ist es, ein offenes Netzwerk aus Landwirt*innen, Berater*innen und Wissenschaftler*innen zu fördern, das den digitalen Wandel aktiv mitgestaltet.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)