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BMYV zählt zu den häufigsten Vergilbungsviren in Europa. Auch dieses Virus infiziert die Leitbahnen, unterbricht den Nährstofftransport und führt zu einer blassgelben Verfärbung der Blätter, die im Gegensatz zu anderen Viren meist milder ausfällt – daher der Name. Die Auswirkungen auf den Ertrag können jedoch erheblich sein, besonders bei erneutem oder starkem Befall.

Blattläuse dienen als natürliche Überträger, wobei bereits niedrige Vektordichten eine weite Ausbreitung ermöglichen. BMYV ist genetisch und symptomatisch eng mit anderen Luteoviren verwandt, was den Nachweis komplex macht. Forschende arbeiten an Diagnosetests und molekularen Schutzmechanismen. Besonders wichtig ist der Ansatz, Resistenzgene durch Genom-Editierung nachzubilden oder zu verbessern, denn bisherige Züchtungserfolge sind begrenzt.

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