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BYV gilt als der aggressivste Vertreter der Vergilbungsviren. Auch es gehört zu den Luteoviren und führt zu intensiver Vergilbung, stark verringerter Blattoberfläche und frühzeitigem Blattsterben. Die Pflanze reagiert auf den Befall mit einer drastischen Reduktion der Photosynthese – und damit brechen Zuckerbildung und Ertrag ein.

Die Übertragung erfolgt persistent durch Blattläuse. Einmal infiziert, tragen diese das Virus über Wochen mit sich und verbreiten es weiter. Da BYV eng mit verwandten Viren ko-infundiert auftreten kann, verstärken sich Schäden oft noch gegenseitig. Historisch zählt das Virus zu den Hauptursachen großflächiger Ertragseinbußen in europäischen und amerikanischen Zuckerrübenanbaugebieten.

Besonders kritisch: Gegen BYV existieren weder kommerziell verfügbare resistente Sorten noch wirksame direkte Bekämpfungsmaßnahmen. Genau deshalb ist die Entwicklung genomeditierter Virusresistenzen, wie in Projekten wie RecREdit, von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der Rübenproduktion.

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