Biosicherheit

Gentransfer

Begrenzung der zu übertragenden Gensequenz durch Mikroinjektion und Etablierung von Werkzeugen zur in situ-Modifizierung von Pflanzenzellen; Teil 2 (Mikroinjektion)

Koordinator: Dr. Eckhard Tacke – BIOPLANT-Biotechnologisches Forschungslabor GmbH

Projektbeschreibung

Die Mikroinjektion als neue Methode zur direkten Übertragung von Genen soll erprobt und weiterentwickelt werden. Pflanzengewebe sollen daraufhin getestet werden, ob sie sich für die Mikroinjektion eignen. Zudem soll die Regeneration der transformierten Zellen optimiert werden.
Zusätzlich werden wirtschaftlich interessante Gene, welche die Stärkezusammensetzung in der Kartoffel steuern, für die Anwendung der Mikroinjektion zur Verfügung gestellt.
In den Stärkekörnern von Kartoffeln liegt die Stärke in zwei unterschiedlichen Varianten vor: Amylose (20-30%) und Amylopektin (70-80%). Es besteht ein Interesse daran, gentechnisch veränderte Kartoffeln herzustellen, die nur noch amylosefreie Stärke liefern. So hat man die Gene für ein bestimmtes Enzym identifiziert (GBSS, granular binding starch synthase), welches die Bildung von Amylose-Stärke steuert. Dieses Gen soll „abgeschaltet“ werden, so dass der Stoffwechselweg zur Amylose unterbrochen ist.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Gentransfer

Projektlaufzeit

01.04.2001 - 30.09.2004

Förderkennzeichen

0312627D

Fördersumme

Öffentlich: 61.483,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 61.483,00 €