Biosicherheit

Bt-Mais

Effekte von Bt-Mais mit multiplen Maiszünsler- und Maiswurzelbohrer-Resistenzgenen auf Nicht-Zielorganismen: Auswirkungen von Bt-Mais mit drei Bt-Proteinen auf Regenwürmer

Koordinator: Stefan Rauschen – Rheinische-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, Institut für Biologie III (Pflanzenphysiologie)

Projektbeschreibung

In diesem Projekt wurden mögliche Auswirkungen von gentechnisch verändertem Bt-Mais (MON89034xMON88017) auf Regenwürmer untersucht. Dieser Mais produziert drei verschiedene Bt-Proteine und ist dadurch sowohl gegen den Maiszünsler als auch gegen den Maiswurzelbohrer resistent.
Regenwürmer stellen im Ökosystem Boden eine besonders wichtige Organismengruppe dar. Beim Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen könnten sie sowohl durch die Aufnahme von Pflanzenmaterial im Boden als auch über Wurzelausscheidungen mit Bt-Proteinen in Berührung kommen. Die Wirkung dieser Proteine auf Regenwürmer ist bislang kaum erforscht.

Folgende Fragestellungen wurden untersucht:

  • Sind Vorkommen und Dichte von Regenwürmern in Versuchsparzellen mit gentechnisch verändertem Mais geringer als in Parzellen mit konventionellem Mais?
  • Unterscheiden sich die konventionellen Sorten in dieser Hinsicht und wenn ja, wie stark?
  • Welche Menge an Bt-Proteinen nehmen Regenwürmer in Feldern mit gentechnisch verändertem Mais auf?
  • Wirkt sich die Aufnahme von Bt-Proteinen negativ auf die Entwicklung und Vitalität der Regenwürmer aus?
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Bt-Mais

Projektlaufzeit

01.04.2008 - 30.09.2011

Förderkennzeichen

0315215A

Fördersumme

Öffentlich: 735.623,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 735.623,00 €