Biosicherheit

gv-Kartoffel

Entwicklung eines Modellsystems zur Analyse der Auswirkungen von transgenkodierten Bakterioziden und Bakteriostatika auf Mikroorganismen am Beispiel der Wirkung von T4 Lysozym auf Rhizobium spec.

Koordinator: PD Dr. Inge Broer – Universität Rostock - Fachbereich Biologie - Abteilung Zellphysiologie

Projektbeschreibung

Zur Abwehr von phytopathogenen Bakterien, die bei Anbau und Lagerung von Kartoffeln erhebliche Schäden verursachen, wurden transgene Kartoffelpflanzen entwickelt.
Zur Erzeugung der Resistenz gegenüber Erwinia carotovora, dem Erreger der Knollennassfäule und der Schwarzbeinigkeit wurde das Gen für ein Lysozym aus dem Bakteriophagen T4 in das Pflanzengenom der Kartoffel übertragen. Lysozyme greifen die bakterielle Zellwand an und bewirken deren Auflösung (Lyse).
Ziel des Projektes war es zu klären, ob transgene Lysozym-Kartoffeln unter Freilandbedingungen nützliche Bakterien beeinflussen. Als Modell wurden Knöllchenbakterien eingesetzt. Diese besitzen die Fähigkeit den Luftstickstoff zu binden und sind deshalb in Symbiose mit Schmetterlingsblütlern (Leguminosen) wie Wicken von besonderer Bedeutung für die Landwirtschaft.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Kartoffel

Projektlaufzeit

01.04.1995 - 31.07.1999

Förderkennzeichen

0311044 und 0311299

Fördersumme

Öffentlich: 661.957,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 661.957,00 €