Biosicherheit

Rhizobien

Erprobung einer Monitoringmethode für Rhizobien-Stämme

Koordinator: Dr. P. Lentzsch – Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF), damals: Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit

Projektbeschreibung

Um die Auswirkungen künftiger Freisetzungen von gentechnisch veränderten Rhizobien-Stämmen (Knöllchenbakterien) beurteilen zu können, wurden verschiedene Vorversuche durchgeführt. Rhizobium leguminosarum gehören zu den Knöllchenbakterien. Sie leben in Symbiose mit Leguminosen wie etwa Erbsen und fixieren den Stickstoff aus der Luft, indem sie ihn in eine für die Pflanzen verwertbare Form umwandeln.
In Labor und Gewächshaus wurde den folgenden Fragen nachgegangen:

  • Werden während der Entwicklung der Erbsenpflanzen Rhizobien aus den Knöllchen in den Boden abgegeben?
  • Kommt es in den Knöllchen zu Mischinfektionen, die einen horizontalen Gentransfer in andere R. leguminosarum Stämme erleichtern könnten?

An zwei unterschiedlichen Standorten wurde vor der Freisetzung die dort natürlich vorhandene (endogene) R. leguminosarum-Population als Datenbasis untersucht (= Vormonitoring).
Anschließend wurden folgende Fragen an einer Modellfreisetzung eines R. leguminosarum-Stammes an den beiden Standorten untersucht:

  • Ist der Stamm überlebens- und konkurrenzfähig?
  • Wie wirkt sich die Freisetzung auf die endogene Rhizobien-Population aus?
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Rhizobien

Projektlaufzeit

01.01.1991 - 31.03.1996

Förderkennzeichen

0319694 + 0319695 + 0310181A

Fördersumme

Öffentlich: 438.104,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 438.104,00 €