Biosicherheit

Bt-Mais

Freisetzungsbegleitende Untersuchungen zur Aktivität von Bt-Toxinen bei Ziel- und Nicht-Ziel-Organismen sowie im Boden Auswirkungen des Anbaus von Bt-Mais mit Diabrotica-Resistenz auf saprophage Dipteren und deren koleoptere Prädatoren: Weiterentwicklung und Validierung von Monitoring- Methoden

Koordinator: PD Dr. Wolfgang Büchs – Julius Kühn-Institut (JKI), Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde

Projektbeschreibung

In Bt-Mais, der gegen den Maiswurzelbohrer (Diabrotica v. virgifera) resistent ist (MON88017), wird das Bt-Toxin (Cry3Bb1) besonders in den Wurzeln ausgebildet, da der Maiswurzelbohrer den Mais dort angreift. In diesem Projekt wurden die Auswirkungen des Cry3Bb1-Proteins auf im Boden (besonders im Wurzelraum) lebende Insekten und deren Larvenstadien untersucht.
Es wurden zum einen Fliegen und Mücken (Zweiflügler, Diptera), insbesondere Trauermücken, beobachtet, die direkt an der Zersetzung von Pflanzenmaterial im Boden beteiligt sind.
Zum anderen wurden räuberische Käfer und deren Larven (Coleoptera) untersucht, die sich von den „Primärzersetzern“ (z.B. Dipteren-Larven, Springschwänze, Milben, Regenwürmer) ernähren. Da auch der Maiswurzelbohrer, gegen den das Cry3Bb1-Toxin wirkt, ein Käfer ist, ist nicht auszuschließen, dass auch räuberische Käfer und vor allem deren im Boden jagende Larven durch die Aufnahme Bt-haltiger Beutetiere beeinträchtigt werden.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Bt-Mais

Projektlaufzeit

2005 - 2008

Förderkennzeichen

0313279D

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €