Biosicherheit

Bt-Mais

Monitoring der ökologischen Auswirkungen insektenresistenter Kulturpflanzen mit rekombinanten Bacillus thuringiensis Toxin-Genen. 1: Auswirkungen auf Insektenpopulationen im Agrarbereich; 2: Auswirkungen auf Maiszünsler

Koordinator: Prof. Dr. Ingolf Schuphan – RWTH Aachen, Lehrstuhl für Biologie V (Ökologie, Ökotoxikologie, Ökochemie)

Projektbeschreibung

In Bezug auf Bt-Mais, der über eine Resistenz gegen den Maiszünsler verfügt, werden zwei Problembereiche diskutiert: die Wirkung des Bt-Toxins auf andere Insekten (Nicht-Zielorganismus) und eine mögliche Resistenzbildung beim Maiszünsler. Beide wurden in dem aus zwei teilen bestehenden Projekt bearbeitet.
Im einzelnen wurden folgende Fragestellungen untersucht:

  • Haben Bt-Maispollen eine schädliche Wirkung auf andere Schmetterlingsraupen?
  • Gibt es zwischen gentechnisch verändertem Bt-Mais und konventionellen Mais Unterschiede im Vorkommen von Arthropoden (Gliederfüßlern) sowie von Blattläusen und deren Gegenspielern?
  • Führt die Maiszünsler-Resistenz zu einem geringeren Befall mit Pilzen (Fusarien) und damit zu einer geringen Belastung der Maispflanzen mit giftigen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine)?

In Zusammenhang mit der Wirkung des Bt-Toxins auf den zu bekämpfenden Schädling ging es um folgende Fragen:

  • Es sind verschiedene transgene Maislinien mit unterschiedlichen Varianten des Bt-Toxins entwickelt worden. Sind bei Maiszünsler-Populationen Unterschiede in der Empfindlichkeit gegenüber den Bt-Maislinien zu beobachten?
  • Wie häufig sind Maiszünsler, die gegenüber dem Bt-Toxin resistent sind?
  • Kann unter Laborbedingungen bei Maiszünslern eine Resistenz gegen Bt-Toxine hervorgerufen werden?

Die einzelnen Teilprojekte verstehen sich als Vorarbeiten zur Entwicklung geeigneter Monitoring-Konzepte zur Umweltbeobachtung von Bt-Mais.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Bt-Mais

Projektlaufzeit

1999 - 2002

Förderkennzeichen

0312165 + 0312175

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €