Biosicherheit

gv-Gehölze

Mykorrhizale Symbiosen bei gentechnisch veränderten Apfelbäumen mit erhöhter Pilzresistenz

Koordinator: Prof. Dr. Francois Buscot – Universität Leipzig / Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH

Projektbeschreibung

Im Mittelpunkt stehen gentechnisch veränderte Apfelbäume mit erhöhter Pilzresistenz. Die transgenen Gehölze bilden zwei zusätzliche Proteine, die die Auflösung pilzlicher Hyphenwände bewirken. Welchen Einfluss hat die gentechnische Veränderung auf parasitische und nützliche Pilze, insbesondere auf Mykorrhizapilze, die mit den Bäumen in Symbiose leben und deren Wurzeln besiedeln?
Symbiosen mit Mykorrhizapilzen spielen eine zentrale Rolle für die Ernährung der Pflanzen. Auf Apfelbäumen findet man arbuskuläre Mykorrhizapilze (AM). Aus Modellversuchen mit anderen Pflanzen ist bekannt, dass verschiedene AM-Pilze funktionell nicht gleichwertig und in ihrer Leistung für die Pflanze deshalb nicht austauschbar sind. Die Vielfältigkeit (Diversität) von Mykorrhizen ist somit ein wichtiger Faktor für die Produktivität von Ökosystemen.

Folgende Fragestellungen sind von Interesse:

  • Führt die Expression der Resistenzgene zu Änderungen in der Mykorrhizierungsrate und Zusammensetzung der Pilz-Gemeinschaften?
  • Wenn ja, treten diese Effekte nur bei transgenen Pflanzen auf, die Chitinase in der Wurzel produzieren oder hat auch schon die Pfropfung eines transgenen Edelreisers auf eine Wildtyp-Pflanze einen Einfluss auf die Mykorrhizierung an der Wurzel?
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Gehölze

Projektlaufzeit

01.06.2005 - 28.02.2010

Förderkennzeichen

0313285H

Fördersumme

Öffentlich: 283.798,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 283.798,00 €