Biosicherheit

gv-Raps

Rückverfolgbarkeit von gentechnisch veränderten Rapssorten in der Umwelt mit Hilfe von Mikrosatelliten und SNP-Chips

Koordinator: Peter Westermeier – Technische Universität München, Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung

Projektbeschreibung

Die Rückverfolgbarkeit von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) wird in Zukunft eine wichtige Rolle in der Qualitätskontrolle und Überwachung pflanzlicher Primär- und Verarbeitungsprodukte spielen. Denn bei einer zunehmenden Anzahl von GVP sind die gleichen gentechnisch eingeführten DNA-Konstrukte in unterschiedlichen Pflanzensorten zu erwarten. Bei der Kulturpflanze Raps ist aufgrund der hohen Fremdbefruchtungsrate zudem mit einer Übertragung transgener DNA-Sequenzen auf konventionelle Sorten zu rechnen.
Um im Falle unerwünschter GVO-Beimischungen sowohl im Erntegut als auch in Verarbeitungsprodukten den Verursacher identifizieren zu können, gewinnt neben dem Nachweis der transgenen DNA-Sequenzen die Differenzierung des Rapssortenspektrums zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen dieses Projektes werden molekularbiologische Verfahren entwickelt, die eine schnelle und kostengünstige Genotypisierung von gv-Rapslinien erlauben. Die erhobenen Daten werden in einer Fingerprint-Datenbank zusammengeführt, die den bayerischen Überwachungslabors zur Verfügung gestellt werden soll.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Raps

Projektlaufzeit

2003 - 2006

Förderkennzeichen

76a-8793-2003/11

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €