Biosicherheit

gv-Raps

Umweltmonitoring möglicher Auswirkungen des landwirtschaftlichen Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen auf die einheimische Flora

Koordinator: Dr. Ludwig Peichl – Bayerisches Landesamt für Umweltschutz

Projektbeschreibung

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird in Zukunft durch ein Monitoring begleitet. So schreibt es EU-Freisetzungsrichtlinie (2001/18/EG) vor.
Bei einem Anbau von gv-Raps sollte ein Monitoringkonzept vor allem auf die Fähigkeit von Kulturraps ausgerichtet sein, naturnahe Biotope zu besiedeln und mit anderen nahe verwandten Wildarten Hybride zu bilden.
Bevor gv-Raps für den Anbau zugelassen wird, sollte daher zunächst der Ist-Zustand (baseline) eines exemplarisch ausgewählten Gebietes ermittelt werden. Auf dieser Basis könnte in einem Langzeitmonitoring beurteilt werden, ob der Anbau von transgenem Raps zu ungewöhnlichen Veränderungen im Vorkommen von Raps und dessen Verwandten führt.

Bei der Ermittlung des Ist-Zustandes wurden einbezogen:

  • das Vorkommen und die Verbreitung von Kreuzblütlern einschließlich Raps selbst
  • eine Überprüfung, ob derzeit in Pflanzen und im Rapshonig aus dem Untersuchungsgebiet tatsächlich kein gv-Raps nachweisbar ist.

Dort wurden bisher weder Freisetzungsversuche mit gv-Raps durchgeführt, noch ist der Anbau erlaubt.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Raps

Projektlaufzeit

2000 - 2004

Förderkennzeichen

76A-8793-1999/15 + 200 89 412/1 (Mischfinanzierung)

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €