Biosicherheit

gv-Kartoffel

Umweltrelevante Auswirkungen der Inhaltsstoff-Veränderungen in Biopolymer-produzierenden Kartoffeln auf das Überdauerungspotential in Saumbiotopen

Koordinator: Prof. Dr. Inge Broer – Universität Rostock - Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät - Institut für Landnutzung (ILN) - Fachbereich Agrobiotechnologie

Projektbeschreibung

Cyanophycin ist ein Biopolymer, das als Ersatz für das biologisch nicht abbaubare Polyacrylat für verschiedene industrielle Anwendungen genutzt werden kann. Für die Cyanophycin-Synthese können gentechnisch veränderte Kartoffeln, die ganz normal auf dem Feld angebaut werden, eingesetzt werden.
In dem vorliegenden Projekt wurde untersucht, ob diese gentechnisch veränderten Kartoffelknollen durch die zusätzliche Eigenschaft der Cyanophycinproduktion möglicherweise besser überwintern können als konventionelle Knollen und dadurch eher in den Folgekulturen auftauchen.
Bei unveränderter Frostresistenz der Cyanophycin produzierenden Kartoffeln sollte weiter geklärt werden, ob die Verrottung der Ausfallkartoffeln ohne Beeinträchtigung des Ackerbodens abläuft, da Cyanophycin eine Substanz ist, die in natürlichen Böden nur selten vorkommt.

Folgende Fragestellungen wurden untersucht:

  • Welche der bereits transformierten Kartoffelpflanzen, die Cyanophycin produzieren, sind am besten für die Freisetzung geeignet?
  • Führt die Veränderung der Inhaltsstoffe der transgenen Kartoffeln zu einer höheren Frostresistenz?
  • Hat die Veränderung der Inhaltsstoffe der transgenen Kartoffeln veränderte Verrottungsprozesse zur Folge, die den Ackerboden beeinträchtigen könnten (z.B. durch eine Veränderung des pH-Werts)?
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Kartoffel

Projektlaufzeit

01.07.2008 - 30.09.2011

Förderkennzeichen

0315214A

Fördersumme

Öffentlich: 398.638,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 398.638,00 €