Biosicherheit

Rhizobien

Untersuchungen möglicher Auswirkungen gentechnisch veränderter Rhizobien auf die Bodenökologie

Koordinator: Prof. Dr. Jean-Charles Munch (GSF) – GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH, Neuherberg; ZALF, Müncheberg; Universität Bielefeld; Universität Erlangen-Nürnberg; TÜV Südwest

Projektbeschreibung

Im ersten Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen in Deutschland wurden transgene Rhizobien freigesetzt, die mit einem Luciferase-Gen markiert waren. Dieses aus Glühwürmchen stammende Gen veranlasst die Bakterien, das Enzym Luciferase zu bilden. Durch den Leuchteffekt können Kolonien der gentechnisch veränderte Rhizobien identifiziert werden.
Rhizobien (Knöllchenbakterien) leben in Symbiose mit Leguminosen. Sie fixieren den Stickstoff aus der Luft, indem sie ihn in eine für die Wirtspflanze verwertbare Form umwandeln.
In diesem Projektverbund sollten folgende Fragen untersucht werden:

  • Welchen Einfluss haben die transgenen Rhizobien auf die Wirtspflanze Luzerne?
  • Überleben die transgenen Rhizobien im Boden im jahreszeitlichen Verlauf?
  • Wie verbreiten sich die Rhizobien im Boden - horizontal oder vertikal?
  • Sind Bodentiere, insbesondere Insekten an der Verbreitung der gentechnisch veränderten Bakterien beteiligt?
  • Gibt es Effekte auf die natürliche Bakterienpopulation im Boden?

Zudem sollten geeigneter Methoden für ein Monitoring der transgenen Bakterien entwickelt werden.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

Rhizobien

Projektlaufzeit

1992 - 1996

Förderkennzeichen

0310546A + 0310547A/5 + 0310548A/6 + 0310549A/7 + 0310581A

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €