Biosicherheit

gv-Raps

Untersuchungen zum transgenen Polleneintrag von Bienen (Apidae) in ihre Brutzellen; Nachweis der Pollenidentität mittels semi-quantitativer Polymerase Kettenreaktion (PCR) und Haltung sowie Präparation der Bienen für Untersuchungen zum horizontalen Gentransfer

Koordinator: PD Dr. Stefan Kühne – Institut für integrierten Pflanzenschutz, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) (seit 2008 Julius Kühn-Institut (JKI))

Projektbeschreibung

Bienenarten tragen zur Verbreitung von Pollen bei, auch von gentechnisch veränderten Pflanzen. Am Beispiel der Honigbiene und zwei Wildbienen-Arten, die als Überträger für Rapspollen identifiziert wurden, sollte untersucht werden,

  • welchen Anteil die DNA von transgenem Pollen an der Gesamt-DNA des gesammelten Pollens und damit am Futter von Bienenlarven besitzt und ob eine Mantelsaat aus konventionellem Raps diesen Anteil verringert,
  • ob es bei der Verdauung von Rapspollen in Bienen zu einem Gentransfer von Raps-DNA, insbesondere transgener DNA auf Mikroorganismen des Magen-Darmtraktes der Bienen kommt.

Die Untersuchungen beziehen sich auf Freilandstudien zum Anbau von herbizidtolerantem Raps (LibertyLink-Verfahren). Das in die Rapspflanzen übertragene Herbizidtoleranz-Gen (pat-Gen) macht die Pflanze unempfindlich gegenüber dem Herbizid Liberty (Wirkstoff: Glufosinat).

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Raps

Projektlaufzeit

2001 - 2004

Förderkennzeichen

0312628E

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €