Biosicherheit

gv-Pappel

Überprüfung der Zuverlässigkeit männlicher Sterilitätssysteme in transgenen Zitterpappeln

Koordinator: Dr. Matthias Fladung – Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), Institut für Forstgenetik

Projektbeschreibung

Bereits seit einigen Jahren wird über eine Verwendung gentechnisch veränderter Pappeln im kommerziellen Plantagenanbau, zum Beispiel als nachwachsende Rohstoffe, diskutiert. Bei der Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Pflanzen spielt die mögliche Übertragung der neu eingeführten Gene über Pollen oder Samen eine wichtige Rolle. Weltweit werden daher Strategien entwickelt, die sich damit befassen, wie sich der Gentransfer durch Pollen oder Samen gezielt verhindern lässt (biologisches Confinement).
In diesem Teilprojekt sollte die Zuverlässigkeit eines für die Zitterpappel entwickelten Confinement-Systems überprüft werden. Untersucht wurden transgene Zitterpappeln aus einem Vorläuferprojekt. Sie enthielten Genkonstrukte, die eine männliche Sterilität hervorrufen sollten. Die verwendeten Gene enthalten die Informationen für bestimmte Zytotoxine (Zellgifte) und andere zellschädigende Substanzen. Durch die Wahl gewebespezifischer Steuerelemente (Promotoren) sollte erreicht werden, dass die Expression dieser Gene nur in den Antheren (Staubbeuteln) erfolgt.

Folgende Fragestellungen wurden untersucht:

  • Wird Pollen gebildet?
  • Ist eventuell gebildeter Pollen keimfähig?
  • Werden die Sterilitätskonstrukte ausschließlich in den Antheren oder auch in anderen Geweben wie Blatt, Spross oder Wurzel exprimiert?
Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Pappel

Projektlaufzeit

2008 - 2011

Förderkennzeichen

0315210C

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €