Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
09.12.2025 Datum der Veröffentlichung
Ziel der Förderung
Erhaltung, Dokumentation, Charakterisierung, Erforschung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Vielfalt
Erhaltung, Dokumentation, Charakterisierung, Erforschung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Vielfalt
Zielgruppen / Förderfähige Antragsteller
Institutionen und Einrichtungen, die mit pflanzengenetischen Ressourcen arbeiten, wie Genbanken, Forschungseinrichtungen, Züchtungsbetriebe, landwirtschaftliche Organisationen, ggf. Kooperationen bzw. Netzwerke zwischen diesen Akteuren
Institutionen und Einrichtungen, die mit pflanzengenetischen Ressourcen arbeiten, wie Genbanken, Forschungseinrichtungen, Züchtungsbetriebe, landwirtschaftliche Organisationen, ggf. Kooperationen bzw. Netzwerke zwischen diesen Akteuren
Ziel & Wirkung der Förderung
Langfristige Sicherung und Erhaltung pflanzengenetischer Vielfalt; Stärkung der Biodiversität; Unterstützung nachhaltiger Landwirtschaft und Züchtung; Verbesserung der Ressourcenbasis für Forschung und Züchtung.
Langfristige Sicherung und Erhaltung pflanzengenetischer Vielfalt; Stärkung der Biodiversität; Unterstützung nachhaltiger Landwirtschaft und Züchtung; Verbesserung der Ressourcenbasis für Forschung und Züchtung.
Art der förderbaren Projekte
Projekte zur Sammlung, Pflege und Erweiterung von genetischen Ressourcen; Dokumentation und Charakterisierung; genetische Analyse oder Bewertung; nachhaltige Nutzung und Nutzungskonzepte; ggf. Kooperationen und Maßnahmen zum Wissens- und Technologietransfer im Bereich pflanzliche Vielfalt.
Projekte zur Sammlung, Pflege und Erweiterung von genetischen Ressourcen; Dokumentation und Charakterisierung; genetische Analyse oder Bewertung; nachhaltige Nutzung und Nutzungskonzepte; ggf. Kooperationen und Maßnahmen zum Wissens- und Technologietransfer im Bereich pflanzliche Vielfalt.
Geförderte Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Unterthemen bearbeiten:
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Nutzung von Genotypen, die an spezifische Umweltbedingungen angepasst sind und zur Verbesserung von Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen. Projekte sollen agroökologisch relevante Phänotypen untersuchen, die durch Interaktionen von Genom, Umwelt und Landmanagement beeinflusst werden. Sie sollen genetische und epigenetische Anpassungsmechanismen erforschen, Methoden zur Leistungsbewertung unter multiplem Stress entwickeln und die Leistungsfähigkeit der betrachteten Phänotypen analysieren.
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Pflanzenzüchtung für die agrarökologische Transition. Die Pflanzenzüchtung soll mit einem Fokus auf Resilienz gegenüber biotischen und abiotischen Stressfaktoren, wie Klimavariabilität, invasive Arten sowie Schädlings- und Krankheitsdruck zur agrarökologischen Transition beitragen. Es sollen Sorten entwickelt werden, die ökologische Prozesse wie Pflanze-Pflanze- und Pflanze-Mikrobiom-Interaktionen optimal nutzen.
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Integration von Nutztieren und -pflanzen in agroökologischen Produktionssystemen. Es sollen optimale Kombinationen von Nutztierrassen und deren Futtermitteln entwickelt werden. Die Auswahl von Tierrassen soll gefördert werden, die mit variablerer Futterzusammensetzung und -qualität zurechtkommen. Züchtungsvorhaben im Nutzpflanzen- und Nutztier- und Futterpflanzenbereich können zur angestrebten Optimierung der Interaktion zwischen Tier und Pflanze beitragen.
Förderrahmen / Art der Förderung
Projektbezogene Förderung; Mittelvergabe nach Prüfung der eingereichten Projektvorschläge. Genaue Hinweise auf Budgetrahmen, Förderquoten oder maximale Förderdauer sind der offiziellen Bekanntmachung zu entnehmen.
Projektbezogene Förderung; Mittelvergabe nach Prüfung der eingereichten Projektvorschläge. Genaue Hinweise auf Budgetrahmen, Förderquoten oder maximale Förderdauer sind der offiziellen Bekanntmachung zu entnehmen.
Antragsfrist
Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt. Im ersten Verfahrensschritt werden Ideenskizzen eingereicht. Eine entsprechende Vorlage findet sich auf der Internetseite https://agroecology.ptj.de.
Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt. Im ersten Verfahrensschritt werden Ideenskizzen eingereicht. Eine entsprechende Vorlage findet sich auf der Internetseite https://agroecology.ptj.de.
Die Einreichungsfrist von Ideenskizzen ist der 18. Feburar 2026 (14 Uhr MEZ).
Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Ideenskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Ansprechpartner
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit den folgenden Projektträger beauftragt:
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit den folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Bioökonomie
Forschungszentrum Jülich GmbH
52428 Jülich
Geschäftsbereich Bioökonomie
Forschungszentrum Jülich GmbH
52428 Jülich
Ansprechpartner im Fachbereich PtJ-BIO 7 sind: