Cytoplasmatisch-männliche Sterilität (CMS)

(englisch: Cytoplasmatic male sterility, CMS) bezeichnet bei Pflanzen die männliche Unfruchtbarkeit, die auf einer Veränderung der mitochondrialen DNA beruht. Die Pflanzen sind danach nicht mehr in der Lage fertile Pollen auszubilden.

Pflanzen verbreiten ihre Gene über Pollen. In der Hybridzüchtung werden die männlich sterilen Linien als Mutterpflanzen zur Saatgutproduktion eingesetzt. Somit wird die unerwünschte Selbstbestäubung der Pflanzen verhindert und eine kontrollierte Bestäubung gewährleistet.

Eingesetzt wird die CMS beispielsweise bei Raps, Roggen oder Mais.
 

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