Nicht-Zielorganismen

Tiere und Pflanzen, die keine Zielorganismen für bestimmte Pflanzenschutzmaßnahmen sind.

Pflanzenschutzmaßnahmen „zielen“ immer auf bestimmte Organismen, die beim Anbau einer Kulturart unerwünscht sind. Das können Pflanzenarten sein („Unkräuter“), aber auch Tiere, vor allem Insekten („Schädlinge“). Ganz gleich, ob chemische Mittel oder biologischer Pflanzenschutz - jede Maßnahme soll wirksam sein gegen die jeweiligen Zielorganismen.

Unerwünscht ist, dass auch Nicht-Zielorganismen von der Maßnahme betroffen sind. So sollen etwa keine Nützlinge geschädigt werden.

Bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wird berücksichtigt, dass ihr vorschriftsmäßiger Gebrauch nur zu einem geringen Risiko für Nicht-Zielorganismen führt. Ähnlich ist es bei Pflanzen mit einer gentechnisch vermittelten Insektenresistenz. Das Bt-Protein, das etwa in insektenresistentem Bt-Mais gebildet wird, zielt auf den Maiszünsler oder auch den Maiswurzelbohrer. Es muss gewährleistet sein, dass Nicht-Zielorganismen wie andere Schmetterlinge, Käfer, Spinnen oder Zikaden nicht geschädigt werden.

Quelle: pflanzenforschung.de/biosicherheit

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