Off-target cuts

Für den Prozess der Genom Editierung werden Nukleasen wie Cas9 oder Zinkfingernukleasen eingesetzt, die die DNA an spezifischen Stellen schneiden. Sie haben aber auch eine bestimmte Fehlerquote. Dadurch wird die DNA ab und zu an unspezifischen Stellen angegriffen. Es entstehen somit sogenannte „off-target cuts“, also Doppelstrangbrüche außerhalb der gewünschten Ziel-DNA-Sequenz.

„Off-target cuts“ treten an nicht vorhersehbaren Stellen in der DNA auf und sind unter Umständen schwieriger zu reparieren als gewünschte DNA-Brüche. Sie können somit schädlich oder tödlich für die Zelle sein.

Um die Effektivität und Genauigkeit der Genom Editierung zu gewährleisten, versuchen Forscher, das Auftreten von „off-target cuts“ zu minimieren.

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