Zwischenfrucht

Zwischenfrüchte werden in den saisonal bedingten Lücken zwischen zwei Hauptkulturen angebaut. Man unterscheidet zwischen Sommer- und Winterzwischenfrüchten.

Positive Effekte des Anbaus sind: Der Bodenschutz durch Bedeckung oder Nährstoffanreicherung, Nährstoffkonservierung oder eine Strukturverbesserung. Durch die Treibhausgasproblematik können Zwischenfrüchte auch als zusätzliche CO2-Senken angesehen werden.

Winterzwischenfrüchte werden im Spätsommer angebaut. Im Frühjahr werden die winterharten Pflanzen als Tierfutter geerntet, z. B. Futterroggen. Sommerzwischenfrüchte werden mit der Hauptfrucht als Untersaat oder als Stoppelsaat nach deren Ernte ausgebracht.  Sie werden im gleichen Jahr geerntet, beweidet oder als Gründüngung in den Boden eingearbeitet. Darüber hinaus können Sommerzwischenfrüchte auch auf der Fläche bleiben und im Winter abfrieren und als Mulchschicht die Fläche bedecken. Die anschließende Hauptfrucht wird dann im sogenannten Direktsaatverfahren ausgebracht.

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