Biosicherheit

gv-Pappel

Phytosanierung von Schwermetallen in Böden mit Hilfe gentechnisch veränderter Pappeln: Stabilität des Transgens und Einfluss auf die Rhizoflora

Koordinator: Prof. Dr. Heinz Rennenberg – Universität Freiburg, Institut für Forstbotanik und Baumphysiologie

Projektbeschreibung

Bäume könnten zur pflanzlichen (Phyto-) Sanierung von Böden eingesetzt werden, die mit Schwermetallen oder organischen Schadstoffen belastet sind. Transgene Pappeln mit erhöhter Glutathion-Konzentration haben in Gewächshaus-Untersuchungen ein großes Potenzial für die Aufnahme und Entgiftung von Schwermetallen und Pestiziden gezeigt. Sie nehmen in erhöhtem Maße Schwermetalle auf und deponieren sie in den Blättern.
Glutathion spielt beim Schutz der Pflanze gegen verschiedene Stress- und Umweltfaktoren eine zentrale Rolle. Es kann toxische Verbindungen über chemische Reaktionen „entgiften“. Das Ergebnis sind Verbindungen (Konjugate), die in den Vakuolen der Pflanzenzellen, dies sind von Membranen umschlossene Zellabschnitte, abgelagert werden.
Bevor diese Pflanzen jedoch zur Phytosanierung eingesetzt werden können, sind geeignete Pflanzentypen zu züchten und mögliche nachteilige Umweltauswirkungen zu überprüfen. Im vorliegenden Projekt wurden transgene Linien auf ihre Schwermetall-Aufnahmekapazität und Stabilität der Transgen-Expression untersucht.
In einem assoziierten Projekt der Universität Tübingen wurde untersucht, ob der erhöhte Glutathion-Gehalt einen Einfluss auf die Bodenmikroflora im Wurzelbereich hat und ob ein horizontaler Gentransfer auf assoziierte Mykorrhizapilze möglich ist.

Vollständige Projektbeschreibung
zur Website

http://www.pflanzenforschung.de/biosicherheit/in...

Eckdaten
B

Biosicherheit

gv-Pappel

Projektlaufzeit

2001 - 2006

Förderkennzeichen

03121638F

Fördersumme

Öffentlich: 0,00 €
Privat: 0,00 €
Gesamt: 0,00 €