News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

08.04.2020 11:20 Uhr

Der Waldzerstörung entgegenwirken

Soja, Kakao, Fleisch - viele Rohstoffe, die weltweit der Erzeugung von Lebensmitteln dienen, werden in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien angebaut. Dabei werden oft große Flächen Wald vernichtet. Das Bundeskabinett hat Leitlinien verabschiedet, um die Waldzerstörung zu bremsen und den Wiederaufbau voranzubringen.

Quelle: Bundesregierung

08.04.2020 10:56 Uhr

Arbeiten und studieren für die Ernte: HSWT-Studierende helfen in der Krise und lernen zugleich in neuen Praxismodulen

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) reagiert auf die durch die Corona-Krise ausgelöste Notlage in der Landwirtschaft und im Gesundheitsbereich, indem sie ihren Studierenden drei neu aufgelegte Praxismodule anbietet. Diese verbinden die Unterstützung von Betrieben mit dem Lernfortschritt: Studierende sollen als freiwillige Helferinnen und Helfer aktiv sein und zugleich ihr Studium vorantreiben können. Denn viele landwirtschaftliche sowie dem Lebensmittel- und Gesundheitssektor zugehörige Betriebe stehen aufgrund der Corona-Krise vor dem Problem, dass Personalressourcen nicht ausreichen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.04.2020 09:20 Uhr

Mutation senkt Energieverschwendung bei Pflanzen

Pflanzen sind gewissermaßen Energieverschwender: Um sich vor zu viel Elektronentransport zu schützen, nutzen sie einen Teil der Lichtenergie nicht für die Fotosynthese und den Aufbau von Biomasse. Durch eine Mutation lassen sie sich dazu bringen, effizienter zu arbeiten. Das hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) herausgefunden. Dazu identifizierte die Arbeitsgruppe mehrere tausend Proteine, bestimmte ihre jeweilige Menge in Mutanten- und in Referenzlinien und kombinierte die erhaltenen Befunde mit Messungen der Fotosyntheseleistung. Über ihre Ergebnisse berichtet die Zeitschrift Nature Communications am 3. April 2020.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.04.2020 05:15 Uhr

Holzverwendung nützt dem Klima

Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung reduzieren nachweislich die Treibhausgas-Emission, unterstreicht die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe in einer Stellungnahme.

Quelle: top agrar online

07.04.2020 17:29 Uhr

Wissenschaftsjahr 2020: Die Themenvorschau im April

Entdecken Sie die aktuellen Pressehighlights des Wissenschaftsjahres 2020 – Bioökonomie

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

07.04.2020 13:36 Uhr

Wald im Trockenstress: Schlechterer Kronenzustand, mehr tote Bäume

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2019 zeigen: Die Dürrejahre fordern Tribut

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

07.04.2020 09:12 Uhr

Moises Exposito-Alonso erhält Karl Freudenberg-Preis

Für seine bereits mehrfach ausgezeichnete Dissertation zur Anpassungsfähigkeit der Pflanzenwelt an den Klimawandel erhält Moises Exposito-Alonso nun auch den Karl Freudenberg-Preis. Die mit 10.000 EUR dotierte Würdigung wird von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

07.04.2020 07:59 Uhr

Agrarökologische Lösungen im Wettstreit

Der Konflikt zwischen ausreichend Lebensmittelproduktion und Umweltschutz ist nicht gelöst. Forscher haben 3 Szenarien entwickelt, wie sich Ökolandbau und konventioneller Anbau beflügeln können.

Quelle: top agrar online

06.04.2020 17:22 Uhr

Pflanzenzüchtung für umweltschonende Anbausysteme

- Ölraps mit verringertem Phytinsäuregehalt (pflanzeneigener Phosphatspeicher) trägt zur umweltfreundlichen Landwirtschaft bei. - Mit der CRISPR-Cas-Technologie können punktgenaue Veränderungen am Erbgut vorgenommen werden. Sie ist unverzichtbar, um schnell und effizient Nutzpflanzen mit neuartigen Eigenschaften zu erzeugen. - Eine Änderung der rechtlichen Vorschriften für die Nutzung von Mutanten in der Landwirtschaft ist dringend notwendig.

Quelle: Wissenschaftsjahr Bioökonomie

06.04.2020 14:50 Uhr

Invasive Arten mit Charisma haben’s leichter

Die äußeren Werte zählen: Ihr Charisma hat einen Einfluss auf die Einschleppung und das Image gebietsfremder Arten und kann sogar die Eindämmung behindern. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unter Leitung des Biology Centre of the Czech Academy of Sciences und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), hat den Einfluss von Charisma auf den Umgang mit invasiven Arten untersucht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

05.04.2020 18:00 Uhr

CRISPR-Bibliothek

Der CRISPR-Adventskalender wird nun als CRISPR-Bibliothek fortgeführt! Interessante Anwendungen von Genome-Editing in der Pflanzenzüchtung findet ihr ab jetzt hier.

Quelle: Progressive Agrarwende

05.04.2020 14:05 Uhr

»Wir sollten möglichst viel Chemie durch Genetik ersetzen«

Was spricht für die Grüne Gentechnik, was dagegen? Eine Debatte mit Detlef Weigel, Professor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, und Christof Potthof, Biologe beim Gen-ethischen Netzwerk.

Quelle: Forum Grüne Vernunft

04.04.2020 08:18 Uhr

Tulpen für die Tonne - Wenn niemand mehr Blumen mitbringt

Aalsmeer / Dinslaken - Lebensnotwendig sind sie nicht. Wenn der Alltag auf das Lebensnotwendige heruntergefahren wird, fallen Blumen daher schnell hinten runter.

Quelle: Proplanta

03.04.2020 09:20 Uhr

TU Ilmenau: Pflanzenbestimmung mit Flora Incognita App im März verzehnfacht

Das Forscherteam des „Flora Incognita“-Projekts freut sich über den derzeit starken Anstieg der Nutzung ihrer gleichnamigen App für Smartphones, mit der die wildwachsenden Pflanzen Deutschlands per Foto bestimmt und die Beobachtungen digital gesammelt werden können.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

02.04.2020 17:20 Uhr

Vom Pflanzenrest zum Biotreibstoff

Sägespäne, Stroh oder Getreidespelzen mit nur einem Mikroorganismus möglichst effizient zu nachhaltigem Treibstoff umsetzen: Dazu haben Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihr im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlichter Ansatz aus Experiment und theoretischer Simulation unterstützt biotechnologisch Ansätze und führt zu einem Verfahren, das vom Industriepartner bereits in der Produktion eingesetzt wird.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

02.04.2020 17:01 Uhr

Millionen-Förderung für Heidelberger Chemiker

Eine hochdotierte Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC) geht an den Heidelberger Chemiker Prof. Dr. Andres Jäschke: Er erhält einen mit 2,5 Millionen Euro ausgestatteten ERC Advanced Grant für Spitzenforscher in Europa. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird damit ein Projekt in der Chemischen Biologie gefördert, das sich mit bislang unbekannten Modifikationen von Ribonukleinsäuren (RNAs) und der Rolle dieser sogenannten Coenzym-gebundenen RNAs als biologischem Regulationsmechanismus beschäftigt. Prof. Jäschke lehrt und forscht am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)