Alle News

News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

  • 17.05.
    10:10
    Internationales Forscherteam mit Göttinger Beteiligung analysiert Baumnachwuchs in Lateinamerika

    Tropenwälder werden in alarmierender Geschwindigkeit abgeholzt, um Platz für Landwirtschaft und Weideland zu schaffen. Die gute Nachricht ist, dass sie auf natürliche Weise nachwachsen können, wenn die Felder verlassen werden. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen hat herausgefunden, dass verschiedene Regenwaldtypen sich auf unterschiedliche Art regenerieren. Dies hat Folgen für die Wiederherstellung der Wälder, die Artenvielfalt und die Ökologie. Die Ergebnisse wurden in Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 16.05.
    16:53
    Unkraut jäten leicht gemacht: Institut der FH Aachen entwickelt Feldroboter

    Der Feldroboter „ETAROB“ wurde vom Institut MASKOR (Mobile autonome Systeme und kognitive Robotik) der FH Aachen entwickelt. Vollautonom ist es ihm möglich, während der Fahrt über die Felder Pflanzen anhand ihrer Struktur zu erkennen. Das umliegende Unkraut beseitigt er durch den Einsatz von Elektroschocks. Auf diese Weise kann die Menge von Chemikalien bei der Feldarbeit reduziert werden. Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen, ist begeistert von dem Projekt: „Mit dem Feldroboter leisten wir einen Beitrag für eine zukünftige umweltfreundlichere Landwirtschaft und liefern ein eindrucksvolles Beispiel für die Innovationskraft an Hochschulen für angewandte Wissenschaften.“

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 16.05.
    14:10
    Deutsch-französische Forschungsinitiative zu pestizidarmer Landwirtschaft

    Ist eine Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel möglich? Um diese Frage zu beantworten, gehen deutsche und französische Forscherinnen und Forscher jetzt gemeinsam voran: Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat mit dem französischen Nationalen Institut für Agrarwissenschaften (INRA) sowie dem Julius Kühn-Institut (JKI) eine in dieser Form einzigartige europaweite Forschungsinitiative ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel: den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln bis 2050 auf ein Minimum zu reduzieren.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 16.05.
    14:00
    Chancen neuer Züchtungsmethoden erkennen – Für ein technologieoffenes Gentechnikrecht

    In einem Antrag der FDP wird die Bundesregierung aufgefordert, die Chancen der neuen Züchtungsmethoden anzuerkennen und für ein technologieoffenes Gentechnikrecht einzutreten.

    Forum Grüne Vernunft
  • 16.05.
    13:14
    Biomasseforschungszentrum veröffentlicht Ressourcendatenbank für biogene Reststoffe

    Für die strategische Bewertung der Handlungsoptionen im Kontext der kreislaufgeführten Bioökonomie stellen konsistente Informationen zur biogenen Rohstoffbasis eine zentrale Grundlage dar. Im Rahmen des nationalen Bioökonomie-Monitorings wurde vom Deutschen Biomasseforschungszentrum eine umfangreiche Ergebnissammlung zum Ressourcenangebot und zur -nutzung von biogenen Reststoffen, Nebenprodukten und Abfällen aus fünf Sektoren erarbeitet. Die Ergebnisse stehen in einer neu entwickelten Webapp unter webapp.dbfz.de kostenfrei zur Verfügung.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 16.05.
    04:58
    Tipps für die Tomaten-Aufzucht

    Münster (dpa/tmn) - Tomaten sind ein gängiges Gemüse. Und sieht man sich im Sommer um, wachsen sie in beinahe jedem Gemüsebeet. Daher kann es ganz schön frustrieren, wenn die Ernte bei einem selbst nicht klappt.

    Süddeutsche Zeitung
  • 15.05.
    10:44
    Ernährung: Ohne Haut ist Paprika besser verträglich

    Bonn (dpa/tmn) - Nicht jeder Mensch verträgt Paprika. Wer empfindlich auf die Schoten reagiert, sollte die äußere Haut entfernen, rät das Bundeszentrum für Ernährung.

    Süddeutsche Zeitung
  • 14.05.
    14:30
    Debatte über Gentechnik: Die Grünen hinterfragen ihr Dogma

    Seit der Parteigründung lehnen die Grünen die Gentechnik ab. Weil das dem wissenschaftlichen Konsens widerspricht, wollen einige das ändern.

    Forum Grüne Vernunft
  • 14.05.
    11:11
    Agrarökologen der Universität Göttingen plädieren für integrative Naturschutzkonzepte

    In Naturschutz und Landwirtschaft gibt es zwei gegensätzliche Konzepte, wie eine hohe Artenvielfalt und eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion zu verbinden sei: Naturschutz soll in Produktionslandschaften integriert oder in Form von reinen Schutzgebieten segregiert werden, um auf den Produktionsflächen maximale Erträge zu ermöglichen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen plädieren für integrative Lösungsansätze, die Naturschutz und landwirtschaftliche Produktion in nachhaltig bewirtschafteten Agrarlandschaften vereinbaren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift People and Nature erschienen.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 14.05.
    10:37
    Behandlung von salzhaltigem Abwasser bei der Algenverwertung

    Die Algenzucht ist in China weit verbreitet. Die Makroalge Laminaria wird in erster Linie als Lebensmittel genutzt, ihre bioaktiven Inhaltsstoffe werden jedoch auch für die Herstellung von Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln oder als Zusatzstoff für Tierfutter verwendet. Bei der industriellen Verarbeitung von Laminaria entsteht Abwasser mit einem Salzgehalt von rund 20 Prozent. Ein Team unter der Leitung von Dr. Laurenz Thomsen, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University Bremen, und Postdoc Dr. Song Wang will dieses hochsalzige Abwasser mit Hilfe von Mikroalgen säubern.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 14.05.
    05:20
    Agrar - Kirchhain: Bauern setzen bei der Bestäubung auf Bienen-Service

    Kirchhain (dpa/lhe) - Bei der Bestäubung ihrer Obstbäume und anderen Kulturen setzen Hessens Landwirte vielfach auf die Unterstützung von Imkern und ihren Honigbienen. Der Bedarf kann nach Angaben des hessischen Bauernverbandes gedeckt werden: Ein Mangel sei nicht bekannt, sagte Sprecher Bernd Weber. Die Landwirte seien über den Bestäubungsservice der Honigbienen froh und die Imker darüber, ihre Tiere in der Nähe etwa von Rapsfeldern fliegen zu lassen. "Das ist eine Win-Win-Situation." Nach Angaben des Landesverbandes der hessischen Imker seien meist Völker ortsansässiger Bienenhalter im Einsatz. Nur ein kleiner Teil der Imker gehe auf Wanderschaft.

    Süddeutsche Zeitung
  • 13.05.
    13:28
    Der Wald der Zukunft in der Bioökonomie: Kann ein Wald sich per Algorithmus selbst verwalten?

    Die Idee des Künstlerkollektivs "terra0" zu einem sich technologisch selbst besitzenden und selbstverwaltenden Waldes ist inspirierend. Das Forschungsprojekt „terra1“ greift sie mit Blick auf eine zukünftig holzbasierte Bioökonomie auf: Wie könnte eine Waldbewirtschaftung per Algorithmus funktionieren, bei der Aufforstung und Abholzung nach automatisierter Logik erfolgen? Wie können dabei die vielfältigen Interessen an digitale Waldbewirtschaftung berücksichtigt werden? Zu diesen Fragen findet am 27. Mai 2019 gemeinsam mit der Naturwald Akademie ein „Forest Lab“ im Lübecker Stadtwald statt. Geführte Spaziergänge und ein Serious Game vermitteln die Wirksamkeit der digitalen Technologien.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 13.05.
    08:00
    Forschung für unsere Zukunft

    BMBF richtet Nachhaltigkeitsforschung neu aus / Karliczek: „Innovationskraft unserer Wissenschaft und Wirtschaft für Klimaschutz mobilisieren“

    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • 10.05.
    09:57
    Gesundheitscheck in der Baumkrone: Forschung zum Eschentriebsterben im Neuburger Auwald

    Wer derzeit im Auwald bei Neuburg an der Donau einen Spaziergang unternimmt, kann Wissenschaft hautnah erleben: Anna Eisen, Doktorandin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), hat Pollenfallen und Windmesser aufgestellt und mit einer mobilen Arbeitsbühne im Kronendach von Eschen deren Blüten und Pollen gesammelt. Dieser Baum gilt aufgrund seiner Wärme- und Trockenresistenz eigentlich als vielversprechende Sorte für den Waldumbau vor dem Hintergrund des Klimawandels. Jedoch ist die Esche aufgrund einer Pilzkrankheit akut in ihrer Existenz gefährdet: Das „Falsche Weiße Stängelbecherchen“ führt zum Eschentriebsterben.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)
  • 09.05.
    15:53
    Gelbe Lupine soll Ackerfläche zurückerobern

    Das Julius Kühn-Institut will den Anbau von Lupinus luteus im Projekt „InnoLuteus“ durch züchterische Verbesserung der Pflanze attraktiver für Landwirte machen. Eines der angestrebten Merkmale ist Resistenz gegen die Pilzkrankheit Anthraknose.

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)