Der Begriff „PIWI“ ist eine Abkürzung für pilzwiderstandsfähige Rebsorten.

Die Einschleppung von Schaderregern im 19. Jahrhundert machte die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schadpilzen zu einem übergeordneten Zuchtziel in der Rebenzüchtung – es war der Beginn der Resistenzzüchtung. Die beiden bedeutendsten eingeschleppten Krankheitserreger im Weinbau rufen den Echten Mehltau und den Falschen Mehltau hervor. Beide Krankheiten werden durch Pilze verursacht. Im Weinbau ist für deren Bekämpfung ein sehr intensiver Pflanzenschutzmittelaufwand nötig, da alle traditionellen Rebsorten hoch anfällig für Pilze sind. Durch die Züchtung von PIWIs soll der Bedarf an Fungiziden reduziert und die Weinproduktion so nachhaltiger werden.

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