Entwicklung eines Lebewesens mit ausschließlich väterlichen Erbanlagen.

Bei verschiedenen Pflanzenarten, z.B. Tabak, Gerste, Kartoffel, Raps und Weizen lassen sich aus unreifen Pollen haploide Pflanzen, d.h. Pflanzen mit nur einem Chromosomensatz, erzeugen (haploide Androgenese). Diese Technik nutzt man in der konventionellen Pflanzenzüchtung zur Herstellung vollständig reinerbiger, doppelhaploider Linien (Haploidenzüchtung). Seltener werden hierbei auch Eizellen als Ausgangsmaterial benutzt (haploide Parthenogenese).

Bei tierischen Organismen versteht man unter Androgenese eine experimentell ausgelöste Entwicklung eines Embryos aus einer besamten Eizelle, deren eigener Kern entfernt wurde. Der Embryo besitzt deshalb ausschließlich väterliche Erbanlagen. Solche Techniken werden z.B. in der Fischzucht eingesetzt.

Quelle: pflanzenforschung.de/biosicherheit

Siehe auch: Chromosomen, Haploidenzüchtung.

 

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