Das Wort "Bakterie" bedeutet im Griechischen „Stäbchen“. In der Biologie sind Bakterien einzellige Mikroorganismen ohne Zellkern, die sich durch Teilung vermehren. Diese können Krankheitserreger sein oder wichtig für die Gesundheit (z.B. für eine gesunde Darmflora).

Bakterien werden ihrer Form nach unterschieden in Kokken, Stäbchen und Spirillen. Bakterien haben einen Durchmesser von oft nur 0,5 µm und eine Länge von meist weniger als 5 µm. Manche Arten kommen nur als einzelne Zelle vor. Andere Arten wachsen im Verbund, beispielsweise als Kette (Filament) oder als Kugelhaufen (z. B. Staphylokokken).

Viele der Arten sind beweglich, indem sie sich mit Hilfe von Geißeln in Flüssigkeiten schwimmend fortbewegen oder indem sie auf festen Oberflächen gleiten. Manche Arten können Dauerformen (Sporen) bilden und auf diese Weise lange Zeiträume überstehen, wenn die Lebensbedingungen ungünstig werden.

Erstmalig beschrieben wurden Bakterien von Antoni van Leeuwenhoek. Mit Hilfe eines selbstgebauten Mikroskops beobachtet er diese in Gewässern und im menschlichen Speichel. In Berichten an die Royal Society of London beschrieb er seine Beobachtungen 1676.

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Siehe auch: Cyanobakterien, Rhizobien.

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