Schlupfwespe.

Eiparasiten der Gattung Trichogramma sind als natürliche Gegenspieler zahlreicher Schädlinge, vor allem von schädlichen Schmetterlingsarten an vielen verschiedenen Kulturpflanzen von Bedeutung.

Es wurden bisher etwa 150 Trichogramma-Arten beschrieben. Von diesen werden weltweit ca. zehn Arten zur biologischen Bekämpfung von Schädlingen an Mais, Baumwolle, Zuckerrohr, im Obst- und Weinbau, sowie im Forst verwendet.

Trichogramma ist im Gegensatz zu vielen chemischen Insektiziden absolut umweltfreundlich und kann ohne Geräteeinsatz von Hand ausgebracht werden. Es gibt keine Wartezeiten oder Auflagen hinsichtlich des Wasser- oder Bienenschutzes. Nutzorganismen, die in der Umwelt vorkommen, werden geschont.

Seit 1980 werden in Deutschland auf einer Fläche von zur Zeit 7000 Hektar jährlich Eiparasiten der Art Trichogramma brassicae zur gezielten Bekämpfung des Maiszünslers, Ostrinia nubilalis, eingesetzt.

Ein praktischer Vorteil der Bekämpfung des Maiszünslers mit Schlupfwespen ist es, dass schon die Eier des Schädlings parasitiert und somit abgetötet werden und keine Larven mehr schlüpfen. Im optimalen Fall vermehren sich die Eiparasiten im Kulturbestand weiter, solange sie geeignete Wirte finden.

Quelle: pflanzenforschung.de/biosicherheit

Siehe auch: Parasitismus.

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