erforschtCRISPR-Video ist ausgezeichnet!

Eine molekulare Revolution mal einfach erklärt

26.11.2019 | von Redaktion Pflanzenforschung.de

In seinem Video „CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzüchtung“ zeigt Joram Schwartzmann was hinter der Genschere CRISPR/Cas9 steckt. (Bildquelle: erforschtCRISPR)
In seinem Video „CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzüchtung“ zeigt Joram Schwartzmann was hinter der Genschere CRISPR/Cas9 steckt. (Bildquelle: erforschtCRISPR)

Viele Menschen diskutieren darüber, wie Eingriffe in das Erbgut von Pflanzen die Zukunft verändern können. In seinem Video „CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzüchtung“ zeigt Joram Schwartzmann mit genial einfachen Mitteln, was hinter der Genschere CRISPR/Cas9 steckt: nicht weniger als eine Revolution in der Wissenschaft. Das Video gewann den 2. Platz im Fast Forward Science Webvideo-Wettbewerb 2019 in der Kategorie „VISION“.

CRISPR/Cas9 ist eine Methode der Genomeditierung: Sie markiert einen Wendepunkt in der Pflanzenzüchtung, denn nie zuvor war es möglich, schneller und präziser das Erbgut zu verändern. Doch viele Menschen sehen Genomeditierung auch kritisch. Macht die Genschere die Landwirtschaft leistungsfähiger und umweltfreundlicher oder führt sie zum Gegenteil? Mit dem Video möchte Joram Schwartzmann anregen, sich mit dieser neuen Methode der Pflanzenzüchtung stärker auseinanderzusetzen – und sie mit herkömmlichen Methoden der Pflanzenzüchtung zu vergleichen.

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Ausgezeichnet im Fast Forward Science Webvideo-Wettbewerb: Joram erklärt die Genschwere CRISPR/Cas9. (Quelle: erforschtCRISPR/Youtube.com)

Joram Schwartzmann, ein leidenschaftlicher Kommunikator in Sachen Pflanzenforschung, ist für diese Leistung beim Webvideo-Wettbewerb „Fast Forward Science“ mit Platz 2 in den Kategorie "VISION" ausgezeichnet worden. Sein Video gehört damit zu den besten Wissenschaftsvideos im Jahr 2019. Fast Forward Science ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband und findet seit 2013 jährlich statt.    

„erforscht CRISPR“: Anderen zeigen, wie Forschung läuft  

Schwartzmann arbeitet derzeit bei PLANT 2030 mit Sitz am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam. PLANT 2030 vereint die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsaktivitäten im Bereich der angewandten Pflanzenforschung.

Darunter zählt auch das Projekt „erforscht CRISPR“, bei dem Nachwuchswissenschaftler mit Videoreportagen über Genomeditierung sowie ihren Alltag im Labor und Gewächshaus berichten. Mit den Videos zeigen sie, was sie machen und warum sie ihre Arbeit für wichtig halten. Präsentiert werden die Videos auf einer gemeinsamen Plattform: erforschtCRISPR. Es geht u. a. um Bäume, die für den Klimawandel fit gemacht werden sollen, um Genomeditierung mit Laserstrahlen oder wie Gerste mit der Genschere vor „Grippe“ geschützt werden kann.

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