News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

05.10.2021 12:03 Uhr

„Stammzellsysteme bei Getreide“: IPK ist Partner in neuer DFG-Forschungsgruppe

Das IPK Leibniz-Institut ist einer der Projektpartner in der neuen Forschungsgruppe „Stammzellsysteme bei Getreide“ (CSCS), deren Einrichtung die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen die Signal- und Genregulationsnetzwerke in den Meristemen verschiedener Getreidearten wie Gerste und Mais untersuchen. Beteiligt sind an dem Verbund neben dem IPK auch die Universitäten in Regensburg, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Heidelberg und Tübingen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

04.10.2021 13:00 Uhr

Lila Tomaten durch Farbstoff aus der Roten Beete

Wissenschaftler/innen des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) haben jüngst mit Genetic Engineering-Methoden violette Tomaten hergestellt. Dafür schleusten sie die für die Biosynthese von Betanin benötigten Gene in die Pflanzen ein und aktivierten sie in den reifenden Früchten. Betanin ist ein natürlicher Lebensmittelfarbstoff der Roten Beete, der ursprünglich nicht in Tomaten gebildet wird. Diese Art der Erzeugung von Wirkstoffen in eigens dafür entwickelten pflanzlichen Produktionssystemen wird in Zukunft vor allem bei der Herstellung von Medikamenten eine große Rolle spielen. Bereits jetzt forscht man intensiv an der Produktion von Impfstoffen und Antikörpern in der Pflanze.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

04.10.2021 10:37 Uhr

Zwergsteinbrand an Weizen: Neue Nachweismethoden zur Kontrolle, Eindämmung und Resistenzzüchtung

Forschungsteams der Bayerischen Landesanstalt für Landwirt-schaft (LfL) und des Julius Kühn-Instituts (JKI) haben zwei neue molekularbiologische Methoden zum Nachweis von Zwergsteinbrand an Weizensaatgut entwickelt: Die LAMP-Methode erlaubt den qualitativen Erregernachweis per Farbumschlag in einer Reaktionslösung. Mithilfe der entwickelten qPCR-Untersuchung lässt sich Zwergsteinbrand qualitativ und quantitativ nachweisen. Das Projekt wurde im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finanziert.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

04.10.2021 09:05 Uhr

Landwirtschaftlicher Hochschultag 2021: Die landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten der Zukunft

Mi 20.10.2021, 9 Uhr: Vorträge thematisieren Herausforderungen für Wirtschaft und Politik / Online und in Präsenz, Audimax der Universität Hohenheim, Garbenstr. 30, 70599 Stuttgart

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

02.10.2021 09:12 Uhr

Podcast "KRAUTNAH" - Episode #20 My Farm will go On(line)

Zum Finale von Staffel 2 stellen wir alle Sender auf Empfang, sammeln BIG DATA, scrollen durch das Chefkoch der digitalen Landwirtschaft und stellen die ultimative Frage: Wer übernimmt bald die Feldherrschaft? Besten Dank an Frank und Stefan für den Talk!

Quelle: Krautnah

02.10.2021 06:44 Uhr

Hefe-Biomittel auf RNA-Basis tötet 98 % der Kartoffelkäfer ab

Eine neue auf Hefe basierende Technologie für den Pflanzenschutz nutzt RNAi, um spezifische Gene in bestimmten Schädlingen genau anzusprechen. So könnte der Kartoffelkäfer weltweit bekämpft werden.

Quelle: top agrar online

01.10.2021 11:39 Uhr

Mikroplastik auf dem Acker vermeiden

Landwirte und Gärtner verwenden in vielen Ländern Mulchfolien, um ihre Ernteerträge zu steigern. Mit den Folien, die häufig aus Polyethylen bestehen, lassen sich Unkrautwachstum, Bodentemperatur und Wasserverbrauch kontrollieren. Das Problem: Das erdölbasierte Material ist nicht biologisch abbaubar. Nach der Saison müssen die Folienreste daher mit großem Arbeitsaufwand eingesammelt werden oder verschmutzen die Felder. Im Projekt NewHyPe entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit europäischen Partnern nachhaltige, biologisch abbaubare Mulchpapiere mit einer schützenden Hybridbeschichtung.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

01.10.2021 10:50 Uhr

21 Mio. EU-Förderung für Renaturierung - Natürliche Lösungen finden

Die Flutkatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz machen deutlich, wie Klimawandel und Gewässerverbauung zusammenwirken. „Gewässer und ihre Auen brauchen mehr Raum – sie müssen renaturiert werden“, sagt Prof. Daniel Hering. Das von der UDE koordinierte Verbundprojekt MERLIN* zeigt, wie das in Europa klappen kann. Die Europäische Union (EU) fördert es bis 2025 mit 21 Millionen Euro.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

01.10.2021 10:14 Uhr

Gerüstet für die Zukunft mit digitalem Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“

Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sind nur zwei der vielen Nachhaltigkeitsprobleme, welche die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Damit diese Aufgaben nicht ungelöst bleiben, hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ entwickelt. Dieser steht ab sofort allen Interessierten über die Plattform der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen und kann mit einem benoteten Zertifikat abgeschlossen werden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

01.10.2021 09:46 Uhr

Wie Buchenwälder nachhaltig bewirtschaftet werden können: Universität Göttingen und HAWK werten Satellitenbilder aus

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen (HAWK, Koordination) erforschen in einem Verbundprojekt weltweit Buchenwälder. Ein Team aus den Bereichen Geografie, Biologie und Forstwissenschaften legt dabei den Fokus auf den Vergleich von mitteleuropäischen Buchenwäldern (Fagus sylvatica L.) und mittelpatagonischen Südbuchenwäldern (Nothofagus spp.). Ziel ist, konkrete Vorschläge zu machen, wie die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden können. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fördert das dreijährige Projekt mit insgesamt 930.000 Euro.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

01.10.2021 09:11 Uhr

„Holz ist ein Kraftprotz als Kohlenstoffspeicher“

Umweltpreis-Symposium der DBU – Zukunftsthema Wald

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

30.09.2021 18:00 Uhr

Britische Regierung lockert Regeln für Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen

Die britische Regierung will die Regeln für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in England lockern.

Quelle: Deutschlandfunk

30.09.2021 12:03 Uhr

Wie retten wir die Welt?

Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie: Wissenschaft im Dialog ist mit einer Diskussion zu den Kosten von (ausbleibendem) Umweltschutz und dem Escape Game BioEconomy Now! auf der Forscha in München vertreten

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

30.09.2021 06:40 Uhr

Agrarökonom Matin Qaim wechselt zur Uni Bonn

Prof. Dr. Matin Qaim wird sich ab kommender Woche an der Uni Bonn um den Ökonomischen und Technologischen Wandel kümmern. Zudem wird er Nachfolger von Prof. Dr. Joachim von Braun am ZEF.

Quelle: top agrar online

30.09.2021 05:54 Uhr

F.R.A.N.Z Projekt: Mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft

Im Rahmen von F.R.A.N.Z. werden auf den landwirtschaftlichen Flächen von Jürgen Maurer praxistaugliche Maßnahmen für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft erprobt.

Quelle: top agrar online

29.09.2021 11:15 Uhr

Mehr als Genchirurgie: Schwerpunktprogramm zu CRISPR-Cas verlängert

Für die Lebenswissenschaften ist das System CRISPR-Cas eine riesige Schatztruhe. Anwendungen reichen von der Genschere, die kürzlich mit dem Nobelpreis geadelt wurde, bis zu neuartigen COVID-Tests und Einsätzen in der Lebensmittelindustrie. An der Universität Ulm ist Prof. Anita Marchfelder Expertin für Anwendungen des Systems CRISPR-Cas, die über die Genchirurgie hinausgehen. Nun wurde bekannt, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das von ihr koordinierte Schwerpunktprogramm zum System CRISPR-Cas für weitere drei Jahre mit fast 5 Millionen Euro fördert.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)