News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz
Baumaterialien aus Pilzen
Ein neuer und ein bestehender Sonderforschungsbereich der TU Berlin bewilligt / 20 Millionen Euro für Pilzbiotechnologie und Raumsoziologie / Beteiligung an einem weiteren SFB im Bereich Physik
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Den Bergwald klimafit machen: INTERREG-Projekt WINALP 21 zeigt Wege auf!
80 Teilnehmende aus Forstpraxis und Naturschutz informierten sich in Benediktbeuern über die Ergebnisse des INTERREG-Forschungsprojekts „WINALP 21 – Bergwälder fit im Klimawandel“ https://www.hswt.de/forschung/projekt/1929-winalp-21. Das bayerisch-österreichische Projekt wird seit Januar 2023 bis Ende 2025 von der Europäischen Union und den Forstverwaltungen Vorarlberg, Tirol, Bayern und Oberösterreich mit insgesamt 1,6 Mio. Euro gefördert. Am 11. November 2025 wurden die Ergebnisse im Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern präsentiert und lebhaft diskutiert.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Hyperspektrale Erdbeobachtung aus dem All
Innovative Filter-on-Chip-Technologie des Fraunhofer IST ermöglicht hochaufgelöste Daten für nachhaltige Landwirtschaft und Smart-Farming-Anwendungen. Der Klimawandel, häufigere Wetterextreme und der wachsende Bedarf an hochwertigen Lebensmitteln stellen die Landwirtschaft weltweit vor große Herausforderungen. Um Erträge zu sichern und gleichzeitig Ressourcen wie Wasser, Dünger und Energie effizient einzusetzen, benötigen Landwirtinnen und Landwirte immer genauere Informationen über den Zustand von Pflanzen und Böden. Hyperspektrale Fernerkundung kann hier entscheidend unterstützen, war bislang jedoch nur mit großen, komplexen und kostenintensiven Systemen möglich.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Statuskonferenz Bioenergie: Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren Potenziale von Biomasse
Die vielfältigen Potenziale der Bioenergie bringen die Energiewende an komplizierten Schlüsselstellen entscheidend voran und tragen wesentlich dazu bei, das Energiesystem resilient und zukunftssicher aufzustellen. Auf der Statuskonferenz Bioenergie des Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ haben sich am 20./21. November 2025 vor diesem Hintergrund rund 120 Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu den Potenzialen der Bioenergie ausgetauscht und wissenschaftliche Forschungsansätze weiterentwickelt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Schutzgebiete sind Orte der Verbundenheit
Forschungsteam untersucht Narrative von Mensch-Natur-Beziehungen Schutzgebiete gelten als Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen. Sie sind aber auch Orte, an denen Menschen leben, arbeiten und sich erholen. Wie vielfältig und eng diese Beziehungen sind, zeigt eine neue Studie der Universitäten Göttingen, Kassel, Jyväskylä (Finnland) und Stockholm (Schweden). Das Forschungsteam analysierte Erzählungen von Menschen, die in oder nahe geschützter Landschaften im Landkreis Göttingen leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Moore auf der Weltagenda: Greifswalder Moorwissen trieb Durchbruch für Moorschutz auf der COP30 voran
Die Klimakonferenz der Vereinten Nationen 2025 (COP30 Brasil Amazônia) bot eine Chance für Moore. Das Team des Greifswald Moor Centrum (GMC) nutzte sie. Vor Ort in Belém setzte sich Dr. Franziska Tanneberger von der Universität Greifswald, Co-Direktorin des GMC und Gewinnerin des Deutschen Umweltpreises 2024, dafür ein, fundiertes Moorwissen in praktische, zukunftsweisende Maßnahmen zu überführen.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Fledermäuse vertilgen Schadinsekten über Agrarflächen – wenn ausreichend naturnahe Lebensräume in der Nähe sind
Fledermäuse wie der Große Abendsegler verzehren Schadinsekten über intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen und unterstützen dadurch eine nachhaltige Landwirtschaft. Eine neue Studie unter Leitung von Forschenden des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Universität Potsdam zeigt, dass im Nordosten Deutschlands 23 Prozent der von Großen Abendseglern vertilgten Insektenarten Schädlinge sind. Die Landwirtschaft kann von diesem kostenlosen Service der Fledermäuse nur dann profitieren, wenn ausreichend naturnahe Lebensräume in der Nähe der Agrarflächen vorhanden sind. Dort jagen Abendsegler überproportional häufig.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Kohlenstoffbindung in Wäldern: Jetzt reden die Förster
Die deutschen Förster betonen die Wichtigkeit von Wäldern und Holzprodukten für die CO2-Bindung. Nur allein kann es der Wald nicht richten. Da muss die gesamte Gesellschaft mitmachen.
Quelle: top agrar online
Gemeinsam an globalen Lösungen arbeiten
Katastrophenvorsorge, gerechte Energiewende, kritische Rohstoffe, Wirtschaftswachstum, Ernährungssicherheit und KI: Zu diesen und anderen Schwerpunkten treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in Südafrika – für Deutschland nimmt Bundeskanzler Merz teil.
Quelle: Bundesregierung
Gentechnik: Mit der molekularen Schere die pflanzliche Chromosomenzahl verändern
Ob höhere Erträge, eine größere Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen oder Krankheiten – die Anforderungen an Nutzpflanzen steigen stetig. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickeln Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) neue gentechnische Verfahren. Mithilfe der molekularen Schere CRISPR/Cas ist es ihnen nun in Zusammenarbeit mit anderen deutschen und tschechischen Forschenden erstmals gelungen, die Chromosomenzahl der Modellpflanze Arabidopsis thaliana gezielt zu verändern – ohne dass sich das nachteilig auf das Pflanzenwachstum auswirkt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Jetzt ist die beste Pflanzzeit für Bäume und Gehölze
Ob Solitärbäume, Hecken oder großflächige Gehölzpflanzungen - wer jetzt pflanzt, legt den Grundstein für langlebige, vitale und stabile Bestände.
Quelle: top agrar online
Physik kann Chemie in der Landwirtschaft ersetzen – Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen
Neubrandenburg/Greifswald, 20. November 2025 — Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte WIR-Projekt Physics for Food ist nach achtjähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Auf der Abschlussveranstaltung am 19.11.2025 in Neubrandenburg stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Projektverantwortliche zentrale Erkenntnisse und konkrete Transferansätze vor. Das Projekt wurde initiiert von der Hochschule Neubrandenburg und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Transferprojekt AdAgriSpray: Effizientes Düngen mittels KI
AdAgriSpray kombiniert intelligente Sensoren, Künstliche Intelligenz (KI) und Edge Computing, um Pflanzenschutz- und Düngemittel auf landwirtschaftlichen Felder präziser auszubringen. Damit sollen Gewässer geschont, gesetzliche Vorgaben besser eingehalten und Landwirt*innen entlastet werden.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Wie Pflanzen auf Nahrungssuche gehen
Was macht Pflanzen tolerant gegenüber Nährstoffschwankungen? Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) hat dies am Mikronährstoff Bor untersucht. Dazu analysierten die Forschenden 185 Gendatensätze der Modellpflanze Arabidopsis. Ihr Ziel ist es, die Erkenntnisse dann auf die wichtige Nutzpflanze Raps übertragen zu können.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Dünger aus Klärschlamm: Neue Recyclinganlage nutzt BAM-Verfahren für Phosphorrückgewinnung
In Anwesenheit des bayerischen Wissenschaftsministers wurde in Altenstadt (Oberbayern) die deutschlandweit modernste Anlage zur Phosphorrückgewinnung eröffnet, die Klärschlamm in hochwertigen Dünger umwandelt. Entwickelt wurde das zugrundeliegende Verfahren von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).
Quelle: UmweltDialog
Nur eine resiliente Forstwirtschaft schützt das Klima
CO₂-Zertifikate bieten nicht per se einen Mehrwert für den Klimaschutz. Die wirksamste Maßnahme ist die konsequente Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das meinen forstliche Forschungsanstalten.
Quelle: top agrar online