News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

15.11.2022 10:14 Uhr

Gut und schön: Biodiversität von Wiesen- und Weideflächen kann Gewinn für Natur, Landwirtschaft und Tourismus sein

Ein internationales Team um die Senckenberg-Forscher*innen Dr. Gaëtane Le Provost und Dr. Peter Manning hat in einer langangelegten Studie nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist, vom Tourismus bis zur Landwirtschaft. Die jetzt in der Zeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ erschienene Studie weitet dabei erstmals den Blick auf insgesamt 16 Ökosystemleistungen – von ökologisch bis kulturell – und betrachtet die Biodiversität landwirtschaftlich genutzter Wiesen- und Weideflächen im großen Maßstab.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

15.11.2022 10:06 Uhr

Von Zellwänden bis zur Fotosynthese: Wie kommt Mangan in Pflanzen dahin, wo es gebraucht wird?

Das Protein BICAT3 ist einer der wichtigsten Mangan-Verteiler in Pflanzen. Ist es defekt, hat das einen verheerenden Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen: Ihre Blätter sind deutlich kleiner und sie bilden weniger Samen als sonst. Die Transportwege für Mangan in Pflanzen und die Rolle von BICAT3 dabei hat jetzt ein Team unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) beschrieben. Die Ergebnisse könnten eine Grundlage dafür darstellen, das Wachstum von Nutzpflanzen zu verbessern. Die Studie erschien im Fachjournal "Plant Physiology".

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.11.2022 12:39 Uhr

Durch Wissenstransfer die Potenziale der Digitalisierung in der Landwirtschaft steigern

Neues Vernetzungs- und Transferprojekt »X-KIT« zu KI-Projekten des BMEL und zu GAIA-X gestartet

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.11.2022 11:00 Uhr

„Bundesforschungsministerium sollte Zukunftsstrategie nachjustieren“

Pressemitteilung des Ecological Research Network (Ecornet, <www.ecornet.eu>) ► Institute des Ecological Research Network begrüßen die Entwicklung einer „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ des BMBF, sehen aber noch zu wenig Impulse, um dem nötigen gesellschaftlichen Wandel mit der erforderlichen Dynamik gerecht zu werden ► Aufgrund der direkten Auswirkungen auf die Gesellschaft ist eine öffentliche Debatte über Gestaltung des Forschungs- und Innovationssystems wünschenswert ► Fokus sollte vorrangig gelegt werden auf Minderung der Klimakrise, Schutz von Biodiversität, Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Daseinsvorsorge sowie globaler Gerechtigkeit

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.11.2022 07:50 Uhr

EU will mehr CO₂-Senken über Wald und Moore

Mit der neuen LULUCF-Verordnung will die EU das Ziel, die Einbindung von CO2 in Wäldern und Böden bis 2030 auf 310 Mio. t pro Jahr verbessern. Noch ist das allerdings nicht trockenen Tüchern.  

Quelle: top agrar online

11.11.2022 12:32 Uhr

Gemeinsam stark in der Forschung: Fraunhofer UMSICHT ist neuer Innovativer LernOrt

Der Klimaschutz ist eine der bedeutendsten Aufgaben der Gegenwart und stellt unsere Gesellschaft vor vielerlei Herausforderungen. So ist es unabdingbar, dass die Emissionen gemindert, Energie effizienter genutzt und erneuerbare Energien eingesetzt werden. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg und die OTH Amberg-Weiden arbeiten seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt-, Prozess- und Energietechnik sowie Kreislaufwirtschaft und Recycling zusammen. Die enge Kooperation bauen beide Partner jetzt weiter aus, indem Fraunhofer UMSICHT nun ein Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule ist.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

11.11.2022 11:05 Uhr

Warum gibt es so viele Arten? Chaos ist ein wichtiger Faktor für Biodiversität

Studie zeigt, dass unvorhersehbare Dynamiken auch ohne Umwelteinflüsse auftreten und wichtig für eine stabile Artenvielfalt sind / Veröffentlichung in PNAS

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

11.11.2022 07:48 Uhr

Klimawandel: Weltweite CO2-Emissionen steigen weiter

Der CO2-Ausstoß hat weltweit das Niveau wie vor der Coronazeit erreicht. Trotz Bekenntnissen zum Klimaschutz verschärft sich die Lage ungebremst.

Quelle: top agrar online

10.11.2022 14:02 Uhr

Forstprojekt „WAIKLIM – Waldbau im Klimawandel“ geht an den Start

Forschungsvorhaben über Entwicklung klimawandeltauglicher Wälder an der Professur für Waldbau erhält Bewilligung

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

10.11.2022 10:13 Uhr

Etienne Bucher erklärt im Interview die Vorteile neuer Züchtungsmethoden

Im Interview äußert sich Agroscope-Züchtungsforscher Etienne Bucher zu den Vorteilen neuer Züchtungsmethoden für die Landwirtschaft im Klimawandel.

Quelle: Agroscope

10.11.2022 10:01 Uhr

Europäische Forschung: Wie Biodiversität im „Hotspot“ Kreta neu berechnet wird

Der Bioinformatiker Alexandros Stamatakis (HITS Heidelberg und KIT Karlsruhe) erhält von der Europäischen Kommission Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für einen sogenannten ERA Chair (European Research Area). Damit wird er die computergestützte Biodiversitätsforschung am Institut für Informatik der Foundation for Research & Technology - Hellas (ICS-FORTH) auf Kreta, Griechenland, aufbauen und dabei eng mit den lokalen Institutionen der Insel zusammenarbeiten.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

10.11.2022 10:00 Uhr

Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt ist die Umwandlung von Wäldern und Grünland

Die Umwandlung von naturnahen Wäldern und Grünland in landwirtschaftliche Flächen ist hauptverantwortlich für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Die ausbeuterische Nutzung wildlebender Tiere und Pflanzen ist zweitwichtigste Ursache, gefolgt von Umweltverschmutzung. Der Klimawandel ist bislang nur der viertstärkste Treiber. Dies zeigt eine internationale Studie unter der Leitung von Universidad Nacional de Córdoba (UNC), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), iDiv und Natural History Museum London. Die Studie macht deutlich, dass der Kampf gegen den Klimawandel allein nicht ausreicht, um den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt zu verhindern.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

10.11.2022 07:55 Uhr

Nachhaltigkeit und Innovation sind kein Widerspruch

Früher war nicht alles besser. Der Pflanzenbiotechnologe Robert Hoffie ist überzeugt, dass wir bewährte Ansätze mit neuen Lösungen kombinieren müssen, um echte Nachhaltigkeit zu erreichen.

Quelle: top agrar online

09.11.2022 12:53 Uhr

Reaktion auf den Klimawandel: Chancen und Risiken nicht-heimischer Baumarten

Viele heimische Baumarten kommen mit den klimatischen Veränderungen der letzten Jahre nicht gut zurecht. Die Lösung könnten Baumarten aus Regionen sein, die ein Klima aufweisen, das uns in Europa bevorsteht. Gebietsfremde Baumarten werden deshalb sowohl in der Stadt als auch im Forst in den nächsten Jahren zunehmend in den Fokus rücken.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

09.11.2022 11:41 Uhr

Rätseln der Biologie auf der Spur: Wie skaliert die Proteinproduktion in Zellen mit mehr als zwei Chromosomensätzen?

Die meisten Zellen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Pilzen enthalten 2 Chromosomensätze mit spezifischen Chromosomenzahlen; beim Menschen etwa sind es 2 Sätze von 23 Chromosomen als Träger der Erbinformation. Doch kommen in der Natur auch häufig polyploide Zellen mit mehr als 2 Chromosomensätzen vor. Die Polyploidie trägt zur Evolution, zur funktionellen Spezialisierung oder zum Entstehen von Krankheiten bei. Ein Forscherteam unter Leitung von Professor Dr. Zuzana Storchova an der TU Kaiserslautern (TUK) hat untersucht, ob mit der Anzahl der Chromosomensätze auch der Proteingehalt linear ansteigt. Die Ergebnisse der Studie hat das Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

09.11.2022 10:23 Uhr

Europaweite Studie zur Epigenetik des Acker-Hellerkrauts

Forschungsteam unter der Leitung der Universität Tübingen untersucht, welchen Einfluss Gene und Umwelt auf natürliche epigenetische Variationen der weitverbreiteten Wildpflanze haben

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)