News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

17.06.2024 18:01 Uhr

Gezielte Gen-Veränderung soll Reis besser wachsen lassen

Normalerweise kann man mit der Technik CRISPR-Cas Gene nur ausschalten. Nun gelang es Forschern, ein Gen über Umwege dazu zu bringen, seine Proteinproduktion anzukurbeln.

Quelle: Spektrum.de

17.06.2024 18:00 Uhr

Wie Wurzeln Maispflanzen vor Dürre schützen

Die Domestikation von Mais hat das Wurzelsystem der Nahrungspflanze stark verändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Beteiligung Bonner Forschender. Sie identifizierten auch ein Gen, das für die Züchtung trockenresistenter Pflanzen entscheidend ist.

Quelle: Bioökonomie.de

17.06.2024 13:04 Uhr

„Anthroposophische Arzneimittel verstehen – Resonanz von Natur und Mensch“

Anthroposophische Arzneimittel berücksichtigen die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur, indem sie hauptsächlich natürliche Ausgangsstoffe verwenden. Diese Stoffe, wie Pflanzen, Mineralien oder Metalle, können mit den Lebenskräften des Menschen in Resonanz treten und die Selbstheilungskräfte anregen. Der anthroposophische Arzneimittelschatz umfasst etwa 2.000 Substanzen in verschiedenen Darreichungsformen. Am 02. Juli werden Expertinnen und Experten die Herstellung, Wirkungsweise und regulatorischen Anforderungen dieser Arzneimittel vorstellen und die Bedeutung der Resonanz zwischen Natur und Mensch in der Heilung diskutieren.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2024 11:58 Uhr

Herausforderungen des Bergwalds im Klimawandel meistern

„Klimafitte Berg- und Schutzwälder“ war das Thema eines Workshops im Rahmen des Projekts WINALP21 https://www.hswt.de/forschung/projekt/1929-winalp-21 in Innsbruck, koordiniert vom Bundesforschungszentrum für Wald und Prof. Dr. Jörg Ewald von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT).

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2024 11:55 Uhr

"Großer Erfolg für den Naturschutz": EU-Umweltrat sagt "Ja" zum Nature Restoration Law

Die umstrittene europäische Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) hat überraschend die letzte Hürde genommen und ist am 17. Juni vom EU-Umweltrat verabschiedet worden. Prof. Dr. Josef Settele, Agrarbiologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), erklärt die Verbesserungen, die die Verordnung für den Naturschutz bringt, und warum Renaturierung so wichtig ist.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2024 09:30 Uhr

Spezielle Software aus Greifswald beschleunigt die genaue Bestimmung aller Gene von Tieren und Pflanzen enorm

Die neu entwickelte Software BRAKER3 bietet Wissenschaftler*innen weltweit ein leistungsstarkes Instrument für die Genomannotation, d.h. bei der Identifizierung und Kennzeichnung vieler relevanten Merkmale einer genomischen Sequenz. Die Software stellt einen bedeutenden Fortschritt in der bioinformatischen Forschung dar. Sie wurde von Forschenden der Universität Greifswald in Zusammenarbeit mit Kollegen am Georgia Tech Institute of Technology in Atlanta (USA) entwickelt.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2024 04:20 Uhr

Forstwirtschaftsrat listet Mängel bei aktueller Waldpolitik auf

In der Eisenacher Erklärung bekommen EU und Bundesregierung zu hören, was aus Sicht der Forstbetriebe alles schief läuft. Sie wünschen sich mehr Wirtschaft statt Umweltideologie.

Quelle: top agrar online

14.06.2024 15:44 Uhr

Kipppunkte, Klimawandel, Computermodelle: Digitale Lösungen für die Herausforderungen von Erde, Natur und Gesellschaft

Mit der Veranstaltung „Planetary Hopes“ (planetare Hoffnungen) hat das neue Center for Critical Computational Studies (C3S) der Goethe-Universität am Donnerstag seinen Forschungsschwerpunkt Earth·Nature·Society der Öffentlichkeit vorgestellt. Wissenschaftler*innen aus Frankfurt und ihre Gäste beschäftigten sich dabei insbesondere mit der Frage, ob und wie computer- und datengestützte Methoden zur Lösung planetarer Polykrisen beitragen können.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.06.2024 13:48 Uhr

Seit 50 Jahren Vorreiterin in Sachen Umwelt- und Klimaschutz

Die Technische Hochschule Bingen hat als erste Hochschule die Studiengänge „Umweltschutz“ und später „Klimaschutz und Klimaanpassung“ ins Leben gerufen. Am 14.06.2024 wird das Doppeljubiläum der beliebten Studiengänge gefeiert.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.06.2024 11:09 Uhr

Digitalisierung für eine nachhaltigere Landwirtschaft der Zukunft:Erfolgreicher Abschluss des Verbundprojektes LANDNETZ

Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Verbundprojekt LANDNETZ forschte in den vergangenen fünf Jahren intensiv an flächendeckenden Kommunikations- und Cloudnetzen für eine Landwirtschaft der Zukunft. Mit Hilfe digitaler Technologien sollen Prozesse im Pflanzenbau und in der Tierhaltung besser überwacht, gesteuert und weiter optimiert werden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.06.2024 09:55 Uhr

Forschungsprojekt zur Förderung der Erbsenbioökonomie an der Hochschule Anhalt

Die Hochschule Anhalt geht im Einklang mit der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 neue Wege in der Erforschung und Förderung von Erbsen. Das Forschungsprojekt „DiPisum“ hat das Ziel, Sachsen-Anhalt zu einem führenden Zentrum in der Erbsenbioökonomie zu etablieren. Damit zielt die Hochschule darauf ab, einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und zur Förderung einer nachhaltigen Bioökonomie zu leisten.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

14.06.2024 03:50 Uhr

"95 % der Böden der Erde werden bis 2050 degradiert sein"

Forscher warnen davor, dass jährlich 24 Mrd. t fruchtbarer Boden verloren gehen, was größtenteils auf nicht nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zurückzuführen ist.

Quelle: top agrar online

13.06.2024 16:50 Uhr

Flächenmanagement und Klimawandel beeinträchtigen mehrere Agrarland-Ökosystemleistungen gleichzeitig

Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass Grün- und Ackerland besser verschiedene Leistungen gleichzeitig erbringen könnten, wenn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Düngemitteln verringert wird. Diese Ergebnisse gelten auch unter möglichen zukünftigen Klimabedingungen, so die Forschenden vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

13.06.2024 10:53 Uhr

Biobasierte Kunststoffe – neuartiges Folienmaterial aus dem Biokunststoff PLA

Flexible Einwegfolien wie Tragetaschen oder Müllsäcke werden hauptsächlich aus erdölbasiertem Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) hergestellt. Sie besitzen jedoch einen großen CO2-Fußabdruck und tragen zur Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle bei. Einem Team des Fraunhofer-Instituts für Ange-wandte Polymerforschung IAP ist es gelungen, ein flexibles und recycel-bares Folienmaterial auf Basis des Biokunststoffs Polylactid (PLA) zu entwickeln und dessen Kommerzialisierung zu ermöglichen. Dafür wurden die Forschenden mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2024 ausgezeichnet.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

13.06.2024 10:01 Uhr

Handlungsspielräume im Anthropozän: Leopoldina-Konferenz „Crossing Boundaries“ mit dem MPI für Geoanthropologie

Die klimatischen Veränderungen des Planeten, der starke Rückgang der Biodiversität sowie der intensive Ressourcenverbrauch zeigen, wie stark der Mensch in die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde eingreift. Expertinnen und Experten sprechen bereits vom Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Auf der Konferenz „Crossing Boundaries in Science“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die vom Montag, 24. Juni bis Mittwoch, 26. Juni in Jena stattfindet, diskutieren internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär über Ursachen, Folgen und Lösungen im Anthropozän.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

13.06.2024 02:00 Uhr

Der Agrartunnel: Neue Wege in der Landwirtschaft

Forschende der Western University in Kanada haben eine innovative Hybridfarm entwickelt, auf der Beeren das ganze Jahr über angebaut und geerntet werden können. Die Farm ist autark und mit Solarzellen ausgestattet, die die nötige Energie liefern. Statt Sonnenlicht erhalten die Früchte das nötige Licht von LEDs, die genau die Frequenzen liefern, die Erdbeeren, Heidelbeeren, Honigbeeren, Stachelbeeren und Boysenbeeren benötigen.

Quelle: UmweltDialog