News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

10.07.2020 12:00 Uhr

Waldwechsel in den asiatischen Tropen: Klimawandel lässt Vegetation ergrünen und sprießen

Durch höhere Kohlenstoffdioxidwerte in der Luft wachsen in den asiatischen Tropen bis zum Jahr 2100 mehr immergrüne Pflanzen als bisher; laubabwerfende Pflanzen hingegen gehen zurück. Zudem wird die Vegetation der Region in Zukunft stärker in die Höhe wachsen. Das ist das Ergebnis einer Simulation von Senckenberg-Wissenschaftler*innen die im Fachmagazin „Global Change Biology“ erschienen ist. In Folge dieser Entwicklung entsteht in den asiatischen Tropen bis zum Ende des Jahrhunderts im Mittel bis zu 23 Prozent mehr oberirdische holzige Biomasse. Die Region könnte daher eine globale Kohlenstoffsenke sein, vorausgesetzt heutige Flächen mit natürlicher Vegetation werden nicht gerodet.

Zwischen Afghanistan im äußersten Westen und Papua-Neuguinea im Osten liegen die asiatischen Tropen, die als eine der dichtbesiedelsten Gebiete der Erde...

Quelle: innovations-report

09.07.2020 12:00 Uhr

Themenvorschau-Spezial Dürre: Vier Forschende mit innovativen Lösungen

Entdecken Sie die aktuellen Pressehighlights im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

09.07.2020 09:01 Uhr

Münchner Botaniker entdeckt neue fleischfressende Pflanzenart aus Madagaskar

Ein internationales Team von Botanikern aus Madagaskar, Brasilien, Frankreich und der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) hat eine neue fleischfressende Pflanze aus der Gattung Drosera (Sonnentau) entdeckt und beschrieben. Die neue Art Drosera arachnoides kommt nur auf Madagaskar vor. Eine genaue Beschreibung der neuen Pflanzenart veröffentlichten die Wissenschaftler nun in der wissenschaftlichen Zeitschrift Plant Ecology and Evolution.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.07.2020 11:31 Uhr

Schaufenster Bioökonomie: Buchweizen punktet als Trendlebensmittel und Insektenweide

Jetzt in voller Blüte: Neues Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim will den Anbau von Buchweizen fördern und die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft erhöhen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.07.2020 11:22 Uhr

Immunabwehr der Pflanze

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung eines internationalen Graduiertenkollegs (IGRK) an der Universität Göttingen im Bereich der Pflanzenwissenschaften verlängert. Das Graduiertenkolleg „PRoTECT – Pflanzliche Gefahrenabwehr“ beschäftigt sich mit den Abwehrmechanismen von Pflanzen und den Infektionsstrategien von Pathogenen auf molekularer Ebene. Daran beteiligt sind die Fakultäten für Biologie und Psychologie und für Forstwissenschaften und Waldökologie. Die DFG fördert das Kolleg nun für weitere viereinhalb Jahre mit insgesamt rund 4,1 Millionen Euro.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.07.2020 06:50 Uhr

Online-Beteiligung zur Ackerbaustrategie gestartet

Die Hälfte der Böden in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt, 70 Prozent davon für den Ackerbau. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen öffentlichen Diskussionsprozess zur "Ackerbaustrategie 2035" gestartet. Beteiligen können sich alle Interessierten - Landwirte, Wissenschaftler, Bürger, Länder sowie Landwirtschafts- und Umweltverbände.

Quelle: Bundesregierung

07.07.2020 18:00 Uhr

Enzyme als Doppelagenten: Neuer Mechanismus bei der Proteinmodifikation entdeckt

Proteine nehmen in Pflanzen eine wichtige Funktion bei der Fotosynthese ein. Um gezielt arbeiten zu können, verändern sie nach der Herstellung in der Zelle ihre chemische Form. Die Rolle des „Antreibers“ spielen dabei Enzyme. Forscher haben jetzt Enzyme identifiziert, die auf doppelte Weise Reaktionen in der Zelle möglich machen. Die Studie ist in „Molecular Systems Biology“ erschienen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

07.07.2020 13:00 Uhr

USA 2020: Wieder mehr Gentechnik-Pflanzen ausgesät

Nach der leichten Delle im Vorjahr haben die Farmer in den USA 2020 wieder mehr gentechnisch veränderte Pflanzen ausgesät. Die Flächen liegen mit 73,1 Millionen Hektar leicht über dem Vorjahr, aber noch unter denen des Rekordjahres 2017. Der aktuelle Anstieg geht vor allem auf das Konto von mehr Mais und Soja, bei Baumwolle gab es einen deutlichen Rückgang. Der GVO-Anteil bei Mais, Sojabohnen und Baumwolle liegt nun zwischen 92 und 96 Prozent.

Quelle: transGEN

07.07.2020 11:05 Uhr

Nährstoffe aus Mikroalgen: eine umweltfreundliche Alternative zu Fisch

Mikroalgen könnten eine alternative Quelle für die gesunden Omega-3-Fettsäuren in der menschlichen Ernährung sein – und das umweltfreundlicher als beliebte Fischarten. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Studie erschien kürzlich in der Fachzeitschrift "Journal of Applied Phycology" und gibt erste Hinweise auf die zu erwartenden Umwelteffekte, wenn Mikroalgen in Deutschland produziert würden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

06.07.2020 13:00 Uhr

Bt-Mais: Weniger Fraßschädlinge, weniger Pilzgifte

Starker Schädlingsbefall macht Maispflanzen anfällig für Pilzinfektionen. Über Fraßspuren gelangen die Erreger ins Innere der Pflanzen. Einige produzieren extrem starke Gifte. Eine wirksame Bekämpfung von Fraßinsekten hat daher meist einen positiven Nebeneffekt: Gesündere Lebens- und Futtermittel. Das trifft auch auf gentechnisch veränderten Bt-Mais zu. Gerade ist eine große Studie dazu erschienen: Sie belegt erneut, dass Bt-Mais die Kontamination mit Pilzgiften verringert. Allerdings: In Deutschland und vielen europäischen Ländern ist der Anbau verboten.

Quelle: transGEN

06.07.2020 12:03 Uhr

Ungeahnte Potentiale in extremen Lebensbedingungen zu überleben

Klapperschlangen-ähnlich, Kruste bildend und in Steinen lebend: Wissenschaftler der Hochschule Kaiserslautern entdecken neue Cyanobakterien Arten Drei neu entdeckte Cyanobakterienarten erweitern die ungeahnten Potentiale in extremen Lebensbedingungen zu überleben. Wissenschaftler aus Kaiserslautern spürten die Mikroorganismen zwischen der Arktis und der Atacama Wüste auf. Damit wird nicht nur das Spektrum der Artenvielfalt erweitert, sondern auch eine potentielle Anwendung in der Bioökonomie ermöglicht, wie sie zur Lösung globaler Probleme wie Klimaschutz oder Arzneimittelforschung zum Einsatz kommt.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

03.07.2020 14:57 Uhr

Was Fettrückstände über vergangene Essgewohnheiten verraten

Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Universität Bristol und der Universität Nottingham (UK) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Fettrückstände in jahrtausendealten Gefäßen zuverlässiger als bisher analysiert werden können. Mithilfe bildgebender Massenspektrometrie lässt sich die Verteilung und Konzentration von Lipiden –etwa aus Fleisch, Milch oder Getreide – bestimmen, ohne die Keramiken zerstören zu müssen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift PNAS vorgestellt.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

03.07.2020 14:46 Uhr

Pflanzen reisen innerhalb der Europäischen Union nur noch mit Reisepass

Das JKI informiert: Der neu eingeführte Pflanzengesundheitspass macht die Handelskette nachverfolgbar und soll die Verbreitung gefährlicher Schädlinge unterbinden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

03.07.2020 13:33 Uhr

Hochschule Osnabrück: Netzwerk „AgrarCycle" soll vertikaler Landwirtschaft großen Schub geben

Im ZIM-Netzwerk AgrarCycle sollen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit Partnern aus der IT-, Ingenieurs- und Agrarbranche innovative Ansätze für die Lebensmittelproduktion entstehen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

03.07.2020 06:12 Uhr

Was Dürre im Wald anrichtet

Stürme, langanhaltende Trockenheit und anschließender Borkenkäferbefall führten zuletzt zu großen Schäden und hohen Absterberaten in den Wäldern. 2020 geht es genauso weiter. Eine Infografik der FNR.

Quelle: top agrar online

02.07.2020 18:20 Uhr

BTU-Forscher*innen lernen aus Waldbränden

Im Rahmen des Forschungsprojekts PYROPHOB untersuchen auch Wissenschaftler*innen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) die Entwicklung verbrannter Waldflächen, um Lösungen für die Walderholung und Waldbrandvermeidung zu entwickeln. Unter der Projektkoordination der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) arbeitet die BTU als eine von acht Partnerinstitutionen in diesem brandenburgischen Forschungsverbund, dessen Name PYROPHOB feuerabweisend bedeutet. So werden die Waldflächen bei Jüterbog und Treuenbrietzen zu Lernorten für Waldökologie, Forstwirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)