News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

10.09.2021 11:45 Uhr

Urban Farming trifft Aquaponik

Urban Farming liegt im Trend. Immer mehr Betriebe kombinieren umweltfreundlich in einem Kreislauf Fischzucht mit Gemüseanbau. Zwei Berliner Unternehmen zeigen, wie das geht: Die ECF Farm Berlin und die StadtFarm betreiben Aquaponik-Anlagen, mit denen sie Fisch, Gemüse und auch Tropenfrüchte im städtischen Raum produzieren.

Quelle: Bundesregierung

10.09.2021 10:50 Uhr

Mikroben vereint gegen den Feind

Die Lebensgemeinschaft mit einem Bakterium schützt einen Pilz der Gattung Mortierella vor seinem Fressfeind – einem Fadenwurm. Da Pilze dieser Gattung vor allem in gesunden Böden vorkommen, bieten die Ergebnisse neue Möglichkeiten für eine naturnahe Landwirtschaft. Ein internationales Forschungsteam berichtet im Fachjournal PNAS über die verborgene Dreiecksbeziehung.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

10.09.2021 07:46 Uhr

Wissenschaftler werben für Versachlichung der Diskussion um Biodiversität

Die Feststellung von Prof. Tscharntke, dass ein Mosaik aus kleinräumigen, vielfältigen Anbauflächen für Artenvielfalt sorgt, hatte die Diskussion um Öko oder konventionell neu angeheizt.

Quelle: top agrar online

09.09.2021 13:00 Uhr

Fragen und Antworten zum Klimaschutz

Deutschland hat sich verpflichtet, 65 Prozent an Treibhausgasen bis 2030 einzusparen. Im Klimaschutzgesetz ist Klimaneutralität bis 2045 verankert. Was ist der Klimawandel und warum ist Klimaschutz so wichtig? Was tut Deutschland und was tut Europa? Wo steht Deutschland bei der Energiewende? Wie unterstützt die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger beim Klimaschutz?

Quelle: Bundesregierung

09.09.2021 07:22 Uhr

Klöckner stellt Waldstrategie 2050 im Alleingang vor

Mit ihrer neuen Waldstrategie will Julia Klöckner Forstwirtschaft, Waldumbau und Klimaschutz unter einen Hut bringen. Weil sie das nicht mit dem Umweltministerium abgestimmt hat, ist die Kritik groß.

Quelle: top agrar online

08.09.2021 18:00 Uhr

WUR vergibt kostenlos geistiges Eigentumsrecht an CRISPR im Kampf gegen Hunger

Ziel der Pflanzenveredelung war es schon immer, Pflanzen gegen Trockenheit und Krankheiten widerstandsfähig zu machen, um den Hunger in der Welt zu beseitigen. Dank der CRISPR-Cas-Technologie ist das nicht mehr nur ein Traum. Heute gibt Wageningen University & Research (WUR) bekannt, dass sie potenziellen Partnern kostenlose Lizenzen zur Nutzung der von WUR patentierten CRISPR-Technologie anbietet. Allerdings darf die Lizenz nur für die Pflanzenveredelung zu gemeinnützigen Zwecken verwendet werden. „Wir hoffen, damit zu einer gesünderen, nachhaltigeren, gerechteren und stabileren Lebensmittelproduktion für alle beitragen zu können“, erklärt WUR-Vorsitzende Prof. Dr. Dipl.-Ing. Louise O. Fresco.

Quelle: Wageningen University & Research

08.09.2021 13:40 Uhr

Beweidung als kostengünstige Maßnahme gegen Feuer

Leipzig. Der Einsatz großer Pflanzenfresser kann ein wirksames Mittel zur Verhütung und Eindämmung von Waldbränden sein, insbesondere an Orten, an denen die Landnutzung aufgegeben wurde. Viel kostspieligere Lösungen wie die Brandbekämpfung oder die mechanische Entfernung der Vegetation könnten durch Beweidung ersetzt werden. Das ist das Ergebnis einer systematischen Literaturauswertung, die von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) durchgeführt und im Journal of Applied Ecology veröffentlicht wurde. Die Studie gibt Anregungen für die Feuer- und Agrarpolitik in Europa und weltweit.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.09.2021 13:14 Uhr

Neue Satellitendaten zeigen deutliche Waldverluste in Deutschland

NRW verliert fast 12% seiner Wälder, Sachsen-Anhalt über 10%: Die Naturwald Akademie hat gemeinsam mit der Remote Sensing Solutions GmbH einen online Waldmonitor veröffentlicht, der anhand von Satellitendaten die Entwicklung der Wälder in den Jahren 2016-2020 anzeigt. Die Geodaten veranschaulichen auf einer Deutschlandkarte wie viel Nadel- und Laubwald die einzelnen Bundesländer in den vergangenen trockenen Jahren verloren haben. Darüber hinaus ist zu erkennen, in welchen Regionen der Wald besonders gelitten hat und somit an Vitalität verloren hat.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.09.2021 12:30 Uhr

Besserer Schutz für Käfer, Biene und Co.

Neue Regeln für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, mehr Rückzugsgebiete und weniger Lichtverschmutzung sollen dabei helfen, die Lebensbedingungen für Insekten zu verbessern. Zugleich werden die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt. Wichtige Fragen und Antworten.

Quelle: Bundesregierung

08.09.2021 10:16 Uhr

Leopoldina-Jahresversammlung nimmt Wechselwirkung zwischen Mensch und Biodiversität in den Blick

Der Rückgang der Artenvielfalt ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Aussterberaten haben sich stark erhöht, viele Pflanzen- und Tierarten drohen unwiederbringlich verloren zu gehen. Das hat Konsequenzen – etwa im Agrar- und Ernährungsbereich sowie für den Klimaschutz. Zur Jahresversammlung 2021 widmet sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina dem Thema "Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt". Am Freitag, 24. September, und Samstag, 25. September, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Halle (Saale) und online die Bedeutung der biologischen Vielfalt und wie diese künftig erhalten werden kann.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

08.09.2021 09:36 Uhr

Bedeutender als gedacht: Handbestäubung von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen

Bestäuber sind unverzichtbar für die landwirtschaftliche Produktion. Allerdings kann Bestäubung auch ausfallen oder unzureichend sein, was zu geringeren Erträgen und schlechterer Qualität führen kann. Daher sind alternative Lösungen erforderlich. Die Handbestäubung, bei der Pollen manuell oder mechanisch auf die Blüte aufgetragen wird, kann die tierische Bestäubung ergänzen oder ersetzen. Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Hohenheim präsentieren nun die erste systematische Übersicht über die Handbestäubung von Nahrungsmittelpflanzen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

07.09.2021 01:00 Uhr

Emmer – ein fast vergessenes Getreide

Viele Arten weltweit sind vom Aussterben bedroht. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in seiner Serie „Art des Monats“ im August den Emmer vorgestellt: Diese Pflanze ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten und doch in Vergessenheit geraten.

Quelle: UmweltDialog

06.09.2021 13:46 Uhr

Vertical Farming in Düsseldorf: Ressourcenschonende Alternative für Gemüseanbau nah an den Verbrauchenden

Der Trend geht klar in Richtung nachhaltige Ernährung, immer mehr stehen Qualität und Regionalität im Fokus. Eine große Herausforderung gerade für dicht besiedelte Räume. Die Stadt Düsseldorf ist sehr aktiv in diesem Bereich und entwickelt neue Konzepte für die Innenstadt. So wird die Realisierung einer vertikalen Indoor Farm direkt am Carlsplatz untersucht, die nach dem Vorbild des Oberhausener ALTMARKTgartens ressourcenschonend pflanzliche Lebensmittel produziert. Im Auftrag der Stadt Düsseldorf erstellt das Fraunhofer UMSICHT aktuell eine Machbarkeitsstudie.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

06.09.2021 09:36 Uhr

Bestäuber in Europa schützen

Das neue EU-Horizon-2020-Projekt “Safeguard” erforscht den Rückgang von Wildbienen und anderen frei lebenden Bestäubern, dessen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und die Ökosystemleistungen sowie Möglichkeiten zur Wiederherstellung artenreicher Bestäuber-Gemeinschaften.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

04.09.2021 09:02 Uhr

Podcast "KRAUTNAH" - Episode #19 Eat it!

Kurz vor der Wahl besprechen wir mit Matin Qaim die ganz großen Fragen und erkennen: Welternährung, Konsum, Nachhaltigkeit - das alles kann man wirklich messen! Nun noch die Dogmen abschütteln, die Ärmel hochkrempeln und Tacheles reden. Und Linsen kochen.

Quelle: Krautnah

04.09.2021 06:15 Uhr

Kürbisse: Hohe Erträge erwartet

In Bayern werden deutschlandweit die meisten Kürbisse angebaut. Die diesjährige Ernte fällt wegen des Regens voraussichtlich sehr gut aus.

Quelle: top agrar online