News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

22.06.2020 01:00 Uhr

Aquaponik kann profitabel sein

Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) veröffentlichten jetzt die umfangreiche Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Anlage, die bereits im größeren Maßstab Fisch und Gemüse produziert. Das Ergebnis: Aquaponik kann sich für Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen lohnen – wenn sie auf Basis guter fachlicher Praxis betrieben wird und die Rahmenbedingungen stimmen.

Quelle: UmweltDialog

19.06.2020 10:05 Uhr

Eiweißversorgung der Zukunft – Gesund und klimafreundlich

Hülsenfrüchte vom heimischen Acker, Fische aus nachhaltiger Aquakultur und Insekten aus professionellen Zuchtanlagen bieten ein großes Potential, den Eiweißbedarf der Zukunft gesundheitsförderlich und zugleich klimafreundlich zu decken. Trotzdem werden wertvolle Eiweißalternativen bisher kaum ausgeschöpft und zu wenig politisch unterstützt. Das DIfE und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben jetzt gemeinsam mit weiteren Mitgliedsinstituten des Leibniz-Forschungsverbundes „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ ein Positionspapier zum Umgang mit dem wachsenden Eiweißbedarf der Weltbevölkerung veröffentlicht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

19.06.2020 09:30 Uhr

Schadpilz setzt die Pflanzenabwehr außer Kraft

Kohlpflanzen wehren sich gegen Fraßfeinde und Erreger durch die sogenannte Senföl-Bombe. Dabei werden bei Verwundung des Pflanzengewebes in einer chemischen Reaktion giftige Isothiocyanate gebildet, die Angreifer wirksam abwehren können. Forschende am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Universität Pretoria konnten nun in einer neuen Studie zeigen, dass diese Verteidigung zwar auch gegen den weitverbreiteten Schadpilz Sclerotinia sclerotiorum wirksam ist, dieser aber mindestens zwei verschiedene Entgiftungsmechanismen nutzt, um sich auf derlei verteidigten Pflanzen erfolgreich ausbreiten zu können.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

19.06.2020 00:52 Uhr

Online-Kindervorlesung zu Digitalisierung in der Landwirtschaft

IAMO organsiert Webinar für Schulkinder im Alter von 7 bis 12 Jahren

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

18.06.2020 18:05 Uhr

Neuartiges Sortiergerät analysiert Saatgut und macht es nachvollziehbar

In der Pflanzenzüchtung ist es wichtig, bestimmte Merkmale im Erntegut von Samen zu identifizieren und nachvollziehen zu können. Dies ist insbesondere wichtig, um den Zuchtwert von Pflanzen oder deren Nachkommen in den Folgegenerationen zu verbessern. Am Institut für Pflanzenzüchtung der Universität Hohenheim haben die beiden Erfinder eine Vorrichtung entwickelt, wie man den Ölgehalt einer großen Anzahl von Samen zeitsparend analysieren und gleichzeitig die Samen nach ihrem Ölgehalt sortieren kann. TLB ist mit der wirtschaftlichen Umsetzung dieser Technologie beauftragt und bietet Unternehmen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Lizenzierung der Schutzrechte.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

18.06.2020 14:36 Uhr

Roadmap laid out for next generation of crops for high productivity and resilience to climate change

Ein Team von Experten aus aller Welt hat einen Fahrplan für die Entwicklung oder Züchtung der nächsten Generation von Pflanzen für eine hohe Produktivität und Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel erstellt.

Quelle: Forum Grüne Vernunft

18.06.2020 11:26 Uhr

Bioökonomie trifft Kunst: Ausstellungseröffnung MACHT NATUR

Die Ausstellung MACHT NATUR im STATE Studio Berlin ermöglicht ab dem 13. August experimentellen und künstlerischen Zugang zu Zukunftstechnologien aus dem Feld der Bioökonomie

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

18.06.2020 01:00 Uhr

Mit KI in der Landwirtschaft Wasser sparen

Genaue Informationen über den Zustand von Pflanzen und Böden helfen Landwirten dabei, wirkungsvolle Maßnahmen gegen Trockenschäden einzuleiten und gezielter zu bewässern. Das Start-up heliopas.ai aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) analysiert Satellitenbilder mit Künstlicher Intelligenz (KI) und bringt präzise Daten über die Lage auf dem Feld auf das Smartphone der Landwirte.

Quelle: UmweltDialog

18.06.2020 00:58 Uhr

Grüne bleiben bei bestehender Regulierung für Gentechnik

Berlin - Die Grünen im Bundestag haben sich in der parteiinternen Debatte zu neuen Gentechnik-Methoden dafür ausgesprochen, die strenge Regulierung beizubehalten.

Quelle: Proplanta

17.06.2020 15:15 Uhr

DIGICROP: New Conference on Digital Crop Production in November 2020

When a computer scientist talks to a plant expert: A new exchange opportunity for researchers in the field of digital agriculture has been created. The International Conference “Digital Technologies for Sustainable Crop Production” (DIGICROP) will take place on November 10, 2020 for the first time and in a remote fashion. The scientific event addresses an interdisciplinary audience working at the intersection of engineering, robotics, computer science, crop sciences, agricultural sciences, phenotyping, and economics. DIGICROP thus faces the challenge of combining very diverse fields of expertise for a new research topic to achieve completely new insights in the field of digital technologies addressing progress in agriculture, especially crop production.

Quelle: Cluster of Excellence PhenoRob

17.06.2020 15:14 Uhr

Fund von Spuren gentechnisch veränderter Maissamen in Zuckermaissaatgut

Aus Ungarn erhielt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 20.05.2020 Informationen darüber, dass in Zuckermaissaatgut, das von Deutschland aus vermarktet wurde, Spuren von gentechnisch verändertem Mais gefunden wurden (um 0,1 %)

Quelle: Forum Grüne Vernunft

17.06.2020 14:29 Uhr

Neues zu Bitterstoffen aus Kaffee - Warum Koffein nicht allein zur Bitterkeit beiträgt

Weltweit ist Kaffee trotz oder auch wegen seines Bittergeschmacks sehr beliebt. Dabei tragen Kaffeeinhaltsstoffe wie Koffein unterschiedlich stark zur Bitterkeit bei. Eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie und der Technischen Universität München (TUM) gibt nun neue Einblicke in das molekulare Zusammenspiel zwischen Bitterstoffen und Bitterrezeptoren. Dies ist nicht nur für die Geschmackswahrnehmung relevant.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2020 10:00 Uhr

Ein Schiff voller Bioökonomie

Bürgerforschungsschiff „Make Science Halle“ geht auf digitale Jungfernfahrt im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

17.06.2020 07:49 Uhr

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Forschungsverbund SUSKULT entwickelt Zukunftsideen für die urbane Bioökonomie

Die urbane Bioökonomie bietet Lösungen, um Umweltaspekte mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen zu vereinen. Eine der großen Herausforderungen ist die Versorgung einer wachsenden städtischen Bevölkerung mit nachhaltigen Agrarprodukten. Das Verbundprojekt SUSKULT entwickelt technologische Lösungen für die Versorgungssicherheit und erforscht damit verbundene gesellschaftspolitische Anforderungen der urbanen Bioökonomie. Die Ideen hinter SUSKULT werden jetzt auch im Rahmen des Makeathons zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung aufgegriffen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

16.06.2020 16:50 Uhr

EU-27 weitet Sojabohnenanbau aus

Berlin - Der Sojabohnenanbau in der EU-27 wird im Jahr 2020 weiter ausgeweitet. Grund hierfür sind deutliche Flächensteigerungen in den wichtigsten EU-Mitgliedsstaaten.

Quelle: Proplanta

16.06.2020 11:37 Uhr

Wald in Kulturlandschaften: Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung entwickelt Konzept zur Förderung der Biodiversität

Wälder, insbesondere in den Tropen, beherbergen die weltweit größte Artenvielfalt, sind aber durch die fortschreitende Landnutzung gefährdet. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat untersucht, wie hoch der Waldanteil in Kulturlandschaften sein muss, um die meisten Tier- und Pflanzenarten zu schützen, die von diesem Lebensraum abhängen. Die Waldanteile müssen bei mindestens 40 Prozent liegen, wobei rund zehn Prozent in großen Schutzgebieten und 30 Prozent in der Landschaft zerstreut sein können.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)