News zu Pflanzen und Forschung aus dem Netz

25.01.2022 10:15 Uhr

Weltweit Schutzgebiete unter die Lupe genommen

Schutzgebiete gehören zu den effektivsten Mitteln, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Allerdings werden neue Schutzgebiete oft eingerichtet, ohne bereits bestehende Reservate zu berücksichtigen. Dies kann zu einer Überrepräsentation bestimmter biophysikalischer Eigenschaften wie Temperatur oder Topografie führen, die ein bestimmtes Gebiet ausmachen. Eine Forschungsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einer globalen Analyse bewertet, welchen Schutzumfang verschiedene biophysikalische Bedingungen haben.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

25.01.2022 08:00 Uhr

Bioökonomie: Klimaneutrale Bioaktivkohle aus nachwachsenden Rohstoffen

Land Baden-Württemberg fördert Forschungsprojekt der Uni Hohenheim unter der Leitung der carbonauten GmbH mit insges. rund 1 Mio. Euro, davon ca. 600.000 Euro für die Uni

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

24.01.2022 09:10 Uhr

Sequenzierung der Genome von 1,8 Millionen Arten: Neue Phase für das „Earth BioGenome Project“

Die Sequenzierung des Erbguts (Genom) aller Pflanzen, Tiere, Pilze und anderer Lebewesen auf der Erde ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die biologische Vielfalt und die Funktionsweise von Ökosystemen besser zu verstehen, zu betreuen und zu schützen. Um ein globales Netzwerk von Sequenzierungsexpertise und -kapazität aufzubauen, arbeitet das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und die Wissenschaftler:innen, die für den Europäische Referenz-Genom-Atlas (ERGA) tätig sind, Hand in Hand mit dem „Earth BioGenome Project“ (EBP). Das EBP tritt nun in eine neue Phase ein, in der es von Pilotprojekten zur Sequenzierung in großem Maßstab übergeht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

22.01.2022 12:17 Uhr

Neue Wege für die Bewirtschaftung wiedervernässter Moorböden in Brandenburgs Luchgebieten

Innovative Lösungen zur Bewirtschaftung wiedervernässter Flächen stehen im Fokus eines Anfang 2022 gestarteten Projekts, das den Transformationsprozess der Landnutzung auf nassen Mooren zum Klimaschutz voranbringen soll. Das ATB wird dabei Lösungen für regionale Wertschöpfungsketten erarbeiten, u.a. im Bereich von Fasern für Papierprodukte oder Torfersatzstoffe. Das vom Landesamt für Umwelt (LfU) koordinierte Vorhaben „Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren - Initiierung einer moorerhaltenden Stauhaltung und Bewirtschaftung (BluMo)“ ist eines von vier Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz, die das BMUV mit insgesamt 48 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren fördert.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

22.01.2022 07:00 Uhr

LWK empfiehlt Bohne oder Erbse in der Fruchtfolge

Ackerbohnen und Futtererbsen eignen sich gut, um weite Fruchtfolgen aufzulockern, N-Dünger einzusparen und alternative Absatzmärkte in den Blick zu nehmen. Das ist das Fazit der LWK.

Quelle: top agrar online

22.01.2022 07:00 Uhr

KlimaFarm zur Wiedervernässung von Mooren startet

Können Landwirte wiedervernässte Moorböden als Nassgrünland ökonomisch sinnvoll nutzen? Das wird in Schleswig-Holstein im Rahmen des Projekts KlimaFarm auf 400 ha in den nächsten zehn Jahren erprobt.

Quelle: top agrar online

21.01.2022 11:01 Uhr

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Leipzig. Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor, die 2019/20 die Region um dem Nordpol untersucht hatte. Ein Zusammenhang zwischen ungewöhnlich hohen Temperaturen, starken Dürren und zunehmenden Waldbränden mit viel Rauch in der unteren Stratosphäre und starkem Ozonabbau über den Polarregionen sei wahrscheinlich.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

21.01.2022 09:14 Uhr

Integration von Forschungsdaten erklärt das globale Vorkommen von Flechten anhand der Funktion ihrer Sekundärstoffe

Die globalen Verbreitungsmuster von Flechten-Lebensgemeinschaften aus Pilz und Alge sind nicht nur ein Effekt interner evolutionärer Prozesse. Sie sind offenbar das Ergebnis einer durch Umweltfaktoren gesteuerten Selektion über die Produktion von sogenannten Flechtenstoffen. Ein interdisziplinäres Forscherteam korrelierte mit Beteiligung des SNSB IT-Zentrums die Forschungsdaten von über 10.000 Flechtenarten aus unterschiedlichen Informationssystemen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler:innen kürzlich in der Fachzeitschrift Ecology Letters.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

21.01.2022 07:03 Uhr

Uni Wageningen veröffentlicht Studie zu Folgen der Farm to Fork-Strategie

Die Uni Wageningen schätzt die Produktionsrückgänge durch die EU Farm to Fork-Strategie auf 15 % bei Weizen, Raps und Zuckerrüben sowie 26 % bei Hopfen. Jetzt ist die ganze Studie im Netz aufrufbar.

Quelle: top agrar online

20.01.2022 10:00 Uhr

BMEL macht den ökologischen Landbau zu seinem Leitbild für eine nachhaltige Landwirtschaft

Zwei neue Bekanntmachungen in den Bereichen Pflanzenzüchtung und regionale Bio-Wertschöpfungsketten flankieren dieses Ziel

Quelle: BMEL

20.01.2022 06:44 Uhr

Baumhaseln und Zedern als trockenheitstolerante Baumarten empfohlen

Zwei Zedernarten und die Baumhasel konnten an vier Versuchsstandorten in Bayern und Baden-Württemberg etabliert werden. Die Bayerische Forstverwaltung empfiehlt sie nun für Praxisanbauversuche.

Quelle: top agrar online

20.01.2022 05:45 Uhr

Wie gesund ist Ingwersaft?

Ingwer ist als Hausmittel bei Erkältung und Übelkeit bekannt. Neben der frischen Wurzel findet man im Handel immer häufiger sogenannte Ingwer-Shots.

Quelle: top agrar online

19.01.2022 09:26 Uhr

Roggen im Stresstest: Agrarwissenschaftler der MLU erhält renommierte Emmy Noether-Förderung

Der Pflanzenforscher Dr. Steven Dreissig richtet ab sofort eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeit des Wissenschaftlers mit bis zu 1,8 Millionen Euro. Dreissig wird die Auswirkungen von Nährstoffmangel auf die genetische Vielfalt in Roggenpflanzen untersuchen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

19.01.2022 06:51 Uhr

Wissenschaftler warnt vor Bodenversalzung

Die Degradation der Boden könnte bis zum Jahr 2100 unausweichlich sein, wenn nicht gegengesteuert wird, warnt der Forscher Prof. Nima Shokri.

Quelle: top agrar online

19.01.2022 06:46 Uhr

Vitalität der Douglasie ernsthaft gefährdet

In jüngster Zeit häufen sich Hinweise auf Vitalitätsstörungen durch Rußige Douglasienschütte, Douglasiengallmücken und Sekundärerkrankungen, die die Vitalität ganzer Bestände in Frage stellen

Quelle: top agrar online

17.01.2022 12:49 Uhr

Wald-Klima-Forum: Experten diskutieren Lösungsansätze zur Rettung der Wälder

Symposium am 20.-22.6.2022 in Warstein bringt führende Stimmen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)